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Zettel sorgt für Massenandrang beim Slalom

Mit dem Flutlicht-Slalom geht am Montag (ab 15.30 bzw. 18.30 Uhr) Teil zwei des Semmeringer Damen-Weltcupspektakels über die Bühne.

Und es ist mit einem noch nie dagewesenen Massenandrang zu rechnen, nachdem Lokalmatadorin Kathrin Zettel am Sonntag den Riesentorlauf gewonnen hat. Es ist der bereits vierte Saison-Slalom und die große Frage ist, ob nach Levi (Lindsey Vonn) und Aspen (Weltmeisterin Sarka Zahrobska) auch dieser eine Premierensiegerin bringt.

Zettel käme das gerade recht. Denn die Niederösterreicherin hat zwar bisher schon viermal im Riesentorlauf – darunter nun zweimal am Semmering triumphiert -, aber noch nie in einem Weltcup-Slalom gewonnen. “Im Slalom bin ich aber bei weitem noch nicht so konstant wie im Riesentorlauf”, winkte der 1,61 m kleine Pistenfloh aus Göstling ab. “Ich habe teilweise gute Läufe, dann geht’s aber wieder ziemlich daneben”, gestand Zettel, obwohl sie selbst am Weihnachtstag am Hochkar an ihren Slalomschwächen gearbeitet hatte.

Dass sie der Heimvorteil und die vielen (nieder)österreichischen Fans über diese Schwächen hinwegtragen können, glaubt Zettel nicht unbedingt. “Ich sehe hier so viele Menschen die ich kenne oder die mich kennen”, sieht sie sich nach ihrem Riesentorlauf-Triumph am Montag erst recht einem Riesentrubel ausgesetzt. Wiewohl sie das Geheimnis des erfolgreichen Umganges mit der Nervosität nun bereits kennt. “Vor dem zweiten Riesentorlauf-Durchgang habe ich sie einfach in den Hosensack gesteckt.”

Tapfer gab sich Nicole Hosp nach ihrem körperlich und seelisch schmerzenden Sturz im Riesentorlauf. “Im Slalom gebe ich nochmals Vollgas, dann wird es schon hinhauen”, meinte die Tirolerin, die in Aspen trotz Knieschmerzen Zweite hinter Zahrobska geworden war.

Am Montag am Semmering nicht mehr zu sehen ist Lara Gut. Die 17-jährige Schweizerin ist das größte Skitalent seit langem. Wenige Tage nach ihrem Premierensieg im Super-G von St. Moritz ließ die Tessinerin als RTL-Dritte in Österreich ihren ersten Podestplatz in einer Technik-Disziplin folgen. Den Slalom lässt die junge Dame, die im Vorwinter förmlich in die Szene gepurzelt war, derzeit aber links liegen. “Obwohl das früher meine beste Disziplin war”, so Gut. “An sich schade, aber mit 17 in allen Disziplinen zu starten, ist schwierig.”

Über den Gesamt-Weltcup zerbricht sich das unbekümmerte Supertalent mit dem glockenhellen Lachen ebenso wenig den Kopf (“Es machen ohnehin alle anderen Druck”) wie über die bevorstehende WM in Frankreich. “Drei Tickets habe ich schon, das in der Abfahrt will ich noch.” Beeindruckend ist auch die Schlagfertigkeit der jungen Dame. “Viel Geld” habe das Christkind gebracht. “Das bekommt aber alles mein Sponsor” (Anm.: Raiffeisen), will die fünfsprachige Gut vorerst sparen.

Wie es geht, dass man als 17-jährige Profiskirennläuferin fünf Sprachen fließend beherrscht? “Italienisch ist meine Muttersprache, meine Mutter spricht Französisch, in der Schweiz muss man auch Deutsch können, Englisch brauche ich für’s Reisen und Spanisch kann ich, weil ich viel mit Maria Jose Rienda trainiert habe”, erklärte Gut. Bei den vorstellbaren Erfolgen wird sich Gut auf lange Pressekonferenzen einstellen müssen.

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