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Zellhofer endlich im Herzen der Austrianer

Am 23. Oktober 2006, nicht einmal zwei Monate nach seiner Beurlaubung beim Erzrivalen Rapid, ist Georg Zellhofer als Trainer der Wiener Austria und Nachfolger von Meistermacher Frenkie Schinkels präsentiert worden.

Seither sind zehn Monate vergangen, und die hat es auch gedauert, bis der Oberösterreicher endlich im Herzen der Austria-Familie angekommen ist.

Ein bemerkenswerter Erfolgslauf der noch ungeschlagenen Violetten und die mit Rapid geteilte Bundesliga-Spitze tragen entscheidend dazu bei, dass sich der 47-jährige Zellhofer in Favoriten mittlerweile „sehr heimisch“ fühlt. Der Aufstieg in den UEFA-Cup-Hauptbewerb im Quali-Rückspiel gegen den FK Jablonec soll am Donnerstag (18:15 Uhr) in Nord-Tschechien den nächsten Schritt in eine rosige Austria-Zukunft bringen.

Der von den meisten Austria-Profis als gründlich und akribisch charakterisierte Zellhofer arbeitet hart daran, das Vorurteil, für einen Wiener Großclub nicht geeignet zu sein, mit Ergebnissen zu widerlegen. Beim Provinzverein Pasching hat er es über Jahre bewiesen, in der Hauptstadt wehte dem ehemaligen Mittelfeldspieler bisher ein rauer Wind entgegen.

Auch Austria-General-Manager Thomas Parits kann sich gut an den holprigen Beginn der Trainer-Ära Zellhofer erinnern: „Ich wurde hart dafür kritisiert, den Rapid-Trainer zur Austria zu holen. Die Anfangszeit war sicher nicht leicht.“ Mittlerweile habe der Oberösterreicher laut Parits „violettes Blut“ in seinen Adern und auch seine Körpersprache sei schon „ganz anders“ als noch vor einigen Monaten.

Der nach leichten Herzproblemen im vergangenen Winter wieder frisch und gestärkt wirkende Austria-Coach selbst weiß, was er Parits zu verdanken hat: „Ich bin nur wegen ihm hier. Er hat mich überredet, diese Aufgabe zu übernehmen. Tommy Parits strahlt Austria-Leidenschaft aus. Durch ihn ist bei der Austria einiges passiert und ich freue mich für ihn, dass es jetzt aufgeht.“

Zellhofer erinnerte sich nach dem 1:0 über Altach am vergangenen Samstag noch einmal an die zurückliegende Winterpause als Tabellenletzter. „Die Austria ist im Staub gelegen und man ist auf uns draufgestiegen. Jetzt gehen wir einen neuen Weg und stehen dazu“, spielte er auch auf die veränderte Personalpolitik der Austria mit zahlreichen und auch jungen Österreichern an. „Die Zeit der Berg- und Talfahrten sollte jetzt vorbei sein“, hofft Zellhofer, fügt aber sofort hinzu: „Immer schön brav in Demut leben.“

Vor dem ersten Heimspiel empfingen die Austria-Fans den „Neuen“ mit dem Transparent „Ein Veilchen muss man werden“ – spätestens mit einem Erfolg in Jablonec hätte Zellhofer dies wohl endgültig geschafft.

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