Zeitungskolporteur bei Messerstecherei schwer verletzt

Von jenen Männern, die in der Nacht auf Mittwoch in Wien-Neubau einen indischen Zeitungskolporteur niedergestochen haben, fehlt nach wie vor jede Spur.

Das Opfer befindet sich im Spital und ist nicht ansprechbar, berichtete Oberstleutnant Knut Pewal vom Kriminalkommissariat Mitte am Mittwochabend der APA. Gerüchte wonach es sich bei dem Übergriff um einen Konflikt unter Kolporteuren und etwaige Platzstreitigkeiten handeln könnte, könne er nicht bestätigen.

Vermutungen in diese Richtung seien zum derzeitigen Zeitpunkt nicht seriös, so der Ermittler. Dass es sich bei den Tätern um drei Männer handelt, sei die einzige Angaben, die der Verletzte bisher gemacht hat. Weitere Anhaltspunkte über Motiv oder Täter hat es bisher nicht gegeben.

Der Kolporteur wurde laut Polizei kurz vor 4.00 Uhr im Bereich Apollogasse/Stollgasse von drei Männern attackiert und mit Messern schwer verletzt. Er war mit dem Fahrrad unterwegs und erlitt auf der linken Körperseite Stichwunden von der Schulter bis zum Oberschenkel. Der Inder schleppte sich noch bis zur Stollgasse, wo ihn ein Zeuge fand und die Polizei verständigte. Das Opfer wurde wegen des starken Blutverlusts auf die Intensivstation des Wiener Allgemeinen Krankenhauses gebracht.

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