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Zehntes Gold für Deutschland

Die deutschen Skilangläuferinnen haben überraschend bei den Olympischen Winterspielen über die 4 x 5 km- Staffel die zehnte Goldmedaille für ihr Land erobert.

Die Silbermedaille ging an Norwegen vor der Schweiz. Topfavorit Russland wurde kurz vor dem Start wegen Dopingverdachts bei Larissa Lasutina gesperrt.

Die Goldentscheidung verlief zwischen Deutschland und Norwegen in einem dramatischen Finish. Die deutsche Schlussläuferin Evi Sachenbacher und ihre norwegische Konkurrentin Anita Moen liefen gleichauf in das Langlauf-Stadion von Soldier Hollow ein. Im Zielsprint hatte Sachenbacher wie im Sprintbewerb, wo die Bayerin Zweite und Moen Dritte wurde, knapp die Nase vorn. Für die Deutschen waren Manuela Henkel und Viola Bauer sowie die Skaterinnen Claudia Künzel und Sachenbacher am Start.

Eine Blutkontrolle von der fünffachen russischen Olympiasiegerin Lasutina soll kurz vor Beginn des Staffelbewerbs einen erhöhten Hämoglobinwert ergeben haben. Erlaubt ist ein Wert von 16,0, jener der 36-Jährigen soll darüber gelegen haben. Die Russinnen, die in der Besetzung Olga Danilowa, Lasutina, Nina Gawriljuk und Julia Tschepalowa gestartet wären, wurden aus dem Bewerb genommen. Russland hat dagegen einen Protest eingelegt. Auch die ukrainische Staffel fehlte am Start, der Grund dafür war zunächst unbekannt.

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