Zahl der positiven Corona-Selbsttests an Schulen gestiegen

Die positiven Tests sind vor allem auf Schüler zurückzuführen.
Die positiven Tests sind vor allem auf Schüler zurückzuführen. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Die Zahl der positven Corona-Selbsttests an Schulen ist wieder gestiegen. Diese gab es vor allem bei Schülern, bei Lehrern wurden kaum welche registriert.

Wien. An den Schulen ist die Zahl der positiven Corona-Selbsttests wieder etwas gestiegen. Seit vergangenem Freitag wurden bei 1,7 Mio. Tests 1.099 "Treffer" registriert (0,06 Prozent). Zum Vergleich: In der Woche davor wurden laut Bildungsministerium 1.014 positive Resultate bei 1,8 Mio. Tests verzeichnet. Verantwortlich dafür sind vor allem die Schüler, während bei Lehrern und Verwaltungspersonal tendenziell weniger positive Tests registriert werden.

Zahl der positiven Tests bei Lehrern deutlich zurück gegangen

Unter Schülern gab es zwischen vergangenem Freitag und diesem Donnerstag 986 (Vorwoche: 896) positive Ergebnisse, bei Lehrern und Verwaltungspersonal waren es 113 (Vorwoche: 118). Betrachtet man die vergangenen Wochen, zeigt sich damit bei den Schülern kein einheitlicher Trend, bei den Pädagogen und Verwaltungskräften dagegen schon. In dieser Kategorie gingen die Zahlen deutlich zurück, was auf die Impfungen in dieser Gruppe zurückzuführen sein dürfte.

Zahl der positiven Tests hat vor allem in Wien zugenommen

Nach Bundesländern hat die Zahl der positiven Tests vor allem in Wien zugenommen: In der Bundeshauptstadt wurden 544 "Treffer" registriert (Vorwoche: 348), einen Rückgang gab es in Niederösterreich (129/Vorwoche: 185). In diesen beiden Ländern startete der Präsenzbetrieb erst wieder am 26. April, bei den Zahlen der vergangenen Woche fehlte der Freitag davor als Testtag.

Die Steiermark (139/Vorwoche: 132) liegt damit diese Woche sogar knapp vor Niederösterreich, es folgen Oberösterreich 125 (Vorwoche: 138), Tirol (41/Vorwoche: 66), Vorarlberg (40/Vorwoche: 23), Salzburg (28/Vorwoche: 45), Burgenland (32/Vorwoche: 22) und Kärnten (21/Vorwoche: 55). Im Schnitt ist rund ein Drittel der Antigen-Tests falsch-positiv, in diesen Fällen wird das Ergebnis also beim aussagekräftigeren PCR-Test nicht bestätigt. Umgekehrt werden mit den vorrangig eingesetzten "Nasenbohrer"-Tests nicht alle Infizierten aufgespürt. Insgesamt waren im gesamten Bundesgebiet sechs Schulen (Vorwoche: 12) wegen gehäufter Corona-Fälle geschlossen.

(APA/Red)

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