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Zahl der Banken in der Euro-Zone weiter geschrumpft

Die Rollläden bleiben für viele Banken unten.
Die Rollläden bleiben für viele Banken unten. ©Symbolbild/Bilderbox
Die Zahl der Banken in der Eurozone ist im vergangenen Jahr weiter geschrumpft. Zum 1. Jänner 2012 gab es in den 17 Euro-Ländern 7.533 Kreditinstitute, das waren 332 weniger als noch vor einem Jahr, wie die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main am Montag mitteilte.

Die meisten Banken – gemessen an der Gesamtzahl der Institute in einem Land – verschwanden in Irland, Luxemburg, Zypern, Frankreich und Griechenland von der Bildfläche. Absolut betrachtet machten die meisten Institute in Irland, Frankreich, Luxemburg und Deutschland dicht.Seit Schaffung der Eurozone 1999 ist trotz ihrer Erweiterung die Zahl der Banken kontinuierlich gesunken. Insgesamt schlossen 2.323 Institute in diesem Zeitraum ihre Türen.

In Deutschland gibt es der EZB zufolge derzeit 1.956 Banken und damit so viele wie in keinem anderen Land der Eurozone. Neben der schieren Größe und der Zahl der Einwohner ist dafür auch die Kleinteiligkeit des deutschen Bankensystems ein Grund: Es gibt die öffentlich-rechtlichen Institute – die Sparkassen – , die Genossenschaftsbanken und die Privatbanken.

(APA)

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