Zahl der Arbeitslosen laut Statistik Austria deutlich gesunken

Laut Statistik Austria sank im zweiten Quartal 2021 die Zahl der Arbeitslosen in Österreich auf 64.000.
Laut Statistik Austria sank im zweiten Quartal 2021 die Zahl der Arbeitslosen in Österreich auf 64.000. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Die Zahlen der Statistik Austria bestätigen, dass sich der Arbeitsmarkt erholt. Im zweiten Quartal 2021 waren um 57.000 Menschen mehr in einer Beschäftigung, also im ersten Quartal 2021.
Rund 350.000 Arbeitslose im August
AMS-Chef gegen Nebenjobs für Arbeitslose

Zahlen der Statistik Austria bestätigen den Aufschwung am Arbeitsmarkt nach der Coronakrise. Die Zahl jener, die auf Arbeitssuche war, sank um 64.000. "Die Situation am österreichischen Arbeitsmarkt hat sich deutlich entspannt. Neben der abklingenden Coronakrise trug auch der übliche Frühjahrsaufschwung dazu bei", erklärte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Zahl der Arbeitslosen am stärksten in Baubranche gesunken

Den Löwenanteil beim Anstieg der Erwerbstätigen entfiel auf die Baubranche mit 43.500 neuen Stellen und die Gastronomie und Hotellerie mit 39.800. Diese Branchen stellten heuer im Frühjahr viele neue Mitarbeiter ein. Der Arbeitsmarkt hat sich auch über den Sommer weiter belebt.

Weniger als 350.000 ohne Job

Laut der aktuellen Arbeitslosenstatistik des AMS waren im August weniger als 350.000 Österreicherinnen und Österreicher ohne Job. Die Arbeitslosenquote war damit nur noch etwas höher als vor der Coronakrise 2019.

Weniger Homeoffice im zweiten Quartal 2021

Die Rückkehr zur "Normalität" zeigt sich in den am Donnerstag veröffentlichen Zahlen auch beim Arbeitsort: Nur noch jeder fünfte Erwerbstätige hat im zweiten Quartal 2021 von zu Hause aus gearbeitet, ein Rückgang um 6,7 Prozentpunkte. Am Höhepunkt der Pandemie war es fast jeder Dritte.

Arbeitsort hängt von Branche ab

Homeoffice ist auch eine Frage des Berufs. Generell zeigt sich, dass mit steigendem Bildungsniveau und mit höherer beruflicher Qualifikation häufiger von zu Hause aus gearbeitet wurde. Frauen waren etwas häufiger im Homeoffice als Männer. Zu den Branchen mit den höchsten Telearbeit-Anteilen zählen "Information und Kommunikation" (53,2 Prozent) und "Finanz- und Versicherungsdienstleistungen" (49,7 Prozent). Ebenfalls überdurchschnittlich häufig wurde wegen des Distance Learnings in der Branche "Erziehung und Unterricht" Telearbeit ausgeübt (37,2 Prozent).

(APA/Red)

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