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Wurz am Nürburgring Schnellster

Alexander Wurz hat am Freitag die Freien Trainings zum Formel 1-Grand-Prix von Europa auf dem Nürburgring dominiert. Das Red Bull Racing Team enttäuschte mit den Plätzen 18 (Christian Klien) und 19 erneut.

Der Williams-Testfahrer erzielte in beiden Sessions Bestzeit. Schon vor dem zweiten Saisonrennen in Malaysia hatte der 32-jährige Ersatzmann die “Freitags-Pole” herausgefahren. Am Nachmittag verwies Wurz Weltmeister Fernando Alonso und Michael Schumacher auf die Plätze. Wurz fuhr die schnellste Runde des Tages in 1:32,079 Minuten bereits am Vormittag. “Mit meiner Performance war ich sehr zufrieden, speziell mit den ersten Runden der Longruns”, erklärte er. In der zweiten Session war Wurz 27 Runden auf der Strecke, erzielte in 1:32,675 erneut Bestzeit. “Ich war wirklich schnell, das macht mich und das Team zuversichtlich. Je mehr Grip die Strecke aufgenommen hat, desto besser hat unser Paket funktioniert”, meinte der Testfahrer.

Renault-Pilot Alonso war erneut schneller als Schumacher – wenn auch nur um vier Hundertstel-Sekunden. “Wir sind schnell, die Pace stimmt”, sagte der Spanier, der den Ferrari-Star nicht als seinen schärfsten WM-Rivalen einschätzt. Vizeweltmeister Kimi Räikkönen hatte als 13. bei niedrigem Grip auf der Strecke allerdings Probleme mit der Balance seines McLaren-Mercedes. Schumacher hoffte trotz der Niederlage gegen Alonso und 0,944 Sekunden Rückstand auf Wurz auf die Konkurrenzfähigkeit der Ferraris in der Eifel.

Das Red Bull Racing Team enttäuschte mit den Plätzen 18 (Christian Klien) und 19 (David Coulthard) erneut. Klien hatte wie schon mehrmals in der laufenden Saison Probleme mit der Bremsbalance. “Wir haben am Nachmittag daran gearbeitet, aber ich bin noch immer nicht glücklich”, sagte der Vorarlberger, der zuletzt drei Grand Prix in Folge nicht beendet hatte. “Es ist Potenzial im Auto, aber heute war das nicht sehr aufregend.” Die Red-Bull-Boliden waren zuletzt eher durch technische Defekte als durch gute Rundenzeiten aufgefallen. “Auch in der vergangenen Saison hatten wir im Training am Nürburgring Probleme, bevor wir am Sonntag eines unserer besten Saisonrennen gefahren sind”, erinnerte Coulthard, der 0,175 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Klien zurück blieb. Coulthard war 2005 beim Grand Prix von Europa auf Platz vier gefahren.

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