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Wunder Mensch neu erschaffen

Angenommen man könnte den Menschen neu erschaffen und gute Ideen wären gefragt. Welche wären überlegenswert? Wie müsste er aussehen?

Renate Neve findet den Menschen an und für sich sehr gelungen. Sie hat nur kleine Verbesserungsvorschläge anzubringen. Die Obfrau der Einhornbühne denkt da an ein eingebautes Frühwarnsignal, „um den Menschen immer wieder an Gelassenheit oder an die eigentlich wichtigen Werte zu erinnern“. Die Schauspielerin möchte den Menschen auch Respekt und Anerkennung voreinander in die Wiege legen.

„Ich schlage einen neuen Menschen im alten Design vor“, meint Vizebürgermeister Peter Ritter. Er würde den Menschen in Zeiten wie diesen mit Toleranz statt Arroganz rüsten. Außerdem würde der Bludenzer Finanzstadtrat den Menschen eine ordentliche Portion Zivilcourage und Mut verpassen. „Ironie, auch Selbstironie wäre eine Überlegung wert“, denkt er. Die Vielfältigkeit des Menschen sollte erhalten bleiben, „denn genau das macht uns so einzigartig“.

„Perfekter geht es kaum“. So beschreibt Elisabeth Bilgeri den Menschen. „Sein Erschaffer hat sich dazu sicherlich viel gedacht.“ Gäbe es die Möglichkeit, Anregungen zu liefern, so würde die Physiotherapeutin dafür appellieren, „dass sich der Mensch viel länger auf allen vieren fortbewegen sollte“. Der Grund: Die Muskulatur wäre gestärkter. Die Evolution hat nach ihrer Meinung zu schnell die aufrechte Haltung gebracht. Gedanklich würde sie den Menschen mit einem Plus an sozialer Kompetenz bedenken und den Drang nach Friede und Harmonie reichlich zum Blühen bringen.

Gabi Schubert, Leiterin des Kindergartens Bludenz-Mitte, ließe den Menschen Flügel wachsen, „um bei Bedarf einfach in die Lüfte zu entfliehen“, begründet die Pädagogin. Außerdem kämen ihr eingebaute Handys oder Ohrmuscheln, die sich von selbst schließen, dann und wann sehr recht. „Ein Ersatzteillager mit Verschleißteilen, per Knopfdruck bedienbar“, auch das sollte laut Gabi Schubert nicht vergessen werden.

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