"workstations": kreatives Handwerken für Kinder und Jugendliche

Keine Blaupause, keine Millimeter-Angaben, dafür jede Menge Werkzeug, Anregungen und vor allem einen guten Coach, der einem hilft, eigene Ideen Schritt für Schritt umzusetzen. Das gibt's von 19. Juli bis 22. August im WUK.

Für Reinhard Herrmann, Kopf des Vereins “workstations”, steht die Beschäftigung und Realisierung eigener Vorstellungen und Ideen im Mittelpunkt seiner handwerklichen Workshops, die im Sommer (19. Juli bis 22. August) in Räumlichkeiten des WUK (9., Währinger Str. 59) angeboten werden. Wer Lust hat, einfach mal so vorbeizusehen, hat am 19. Juli dazu Gelegenheit: Ab 14.00 Uhr gilt an diesem Tag bei freiem Eintritt das Gesetz der offenen Werkstatt.

“Immer mehr Kindern und Jugendlichen geht das Erlebnis, etwas Eigenes geschaffen zu haben, ab”, bilanziert der 52jährige ausgebildete Werkerzieher, der dem klassischen Werkunterricht nicht allzu viel abgewinnt. Holzarbeiten und Design sind seine Domäne, die er seit 2001 in Kursform Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 6 und 25 Jahren anbietet. Über die Jahre haben sich andere Werkbereiche dazu gesellt.

Gemeinsam mit Gleichgesinnten werden diverse altersgerechte Kurse angeboten. Ob Metall, Ton, Holz, Design, Stoffe: Die jungen Kursteilnehmer lernen nicht nur eine Menge über die Eigenschaften und Verarbeitungsmöglichkeiten der Materialien kennen, zentrales Moment ist das eigene Schaffen. Deswegen arbeitet man dort auch in Kleingruppen. Wie intensiv die Begegnung mit dem eigenen Schaffen ausfallen kann, illustriert Herrmann am Beispiel von Felix, der seit Beginn an mit gleichbleibender Begeisterung einen Teil seiner Sommerferien in den Werkstätten verbringt. In Erinnerung ist dem Designer ein selbst entwickelter Stuhl des Jungen geblieben.

Die Kurse unterteilen sich in Angebote für Kinder (6-12 Jahre), beginnende Jugendliche (10-13 Jahre) und wirkliche Jugendliche bzw. handwerklich beruflich interessierte junge Erwachsene (14-25 Jahre) Für die beiden letzteren Altersgruppen werden heuer u.a. Kurse für Mode & Accessoires, Schnitzen und Holz angeboten. Kleinere Tüftler und Handwerker können Burgen, Schiffe, Autos und Häuser ganz nach Lust und Laune planen und bauen. Angenehmer Nebeneffekt: Der Umgang mit Hobel und Säge, Nagel und Hammer wird auch gelernt.

Die Kursdauer beträgt meist um die 3-4 gemeinsame Sitzungen. Bei den Kleinen am Vormittag, für ältere Tüftler gibt es auch Abendprogramme. Die Kosten beginnen bei 15 Euro pro Kurs. “workstations”, welches sich im Jahr 2000 aus einem Agenda21- Projekt entwickelt hat, wird von mehreren Institutionen unterstützt, darunter auch der Stadt Wien.

Details auch unter: http://www.workstations.at
Div. Kurse zwischen 19. Juli und 22. August
Ort: WUK (9., Währinger Str. 59)
Information & Anmeldung: 0664/500 84 37 (R. Herrmann)

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