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Women's World Awards: "Heute fehlt ein Kind unter uns"

Friedensnobelpreisträgerin Betty Williams erinnerte bei der Women's World Awards"-Gala am Donnerstag an eine Zehnjährige, die nicht zur Preisverleihung ausreisen durfte. Bilder I | Bilder II

“Heute fehlt ein Kind hier unter uns”, machte die Friedensnobelpreisträgerin Betty Williams bei der “Women’s World Awards”-Gala am Donnerstag aufmerksam. “Nojoud Ali. Ihr wurde nicht gestattet, das Land zu verlassen.” Das zehnjährige Mädchen aus dem Jemen war mit einem 30-jährigen Mann verheiratet worden und hatte für ihre Scheidung gekämpft. Ali wurde mit dem “World Hope Award” geehrt – Jemen hatte aber die Ausreise für die Preisverleihung nicht gestattet.

“Ich rufe ihr entgegen: Wir sind alle bei dir”, sagte Williams, die selbst mit dem “World Achievement Award” ausgezeichnet wurde. “Ich nehme den Preis mit großer Demut entgegen und ehre damit jedes Kind, das ich im Arm gehalten habe – und das sterben musste, weil es zu wenig zu essen hatte. Wir müssen uns schämen: Wir haben genug Geld und geben es für Waffen aus.”

Königin Noor nahm die Auszeichnung anstelle von Ali entgegen: “Wir sind sehr stolz auf dich”, sagte sie. “Du inspirierst uns und gibst uns Hoffnung für so viele. Gott segne dich.”

Den “World Business Award” erhielt die “Chairwoman” der Carlson Group, Merilyn Carlson Nelson. Sie dankte ihrer Familie, die ihr das “globale Unternehmen” überantwortet hat, und ihren Mitarbeitern: “Wir können gemeinsam nicht nur Gewinne erzielen – wir als Geschäftsleute können etwas bewirken in dieser Welt.” 40 Prozent aller Manager ihres Unternehmens seien Frauen.

Vom Top-Model zur Businessfrau schaffte es Elle Macpherson – sie wurde mit dem “World Career Award” geehrt. “Was mir mehr als das glamouröse Leben, das ich zu führen scheine, bedeutet, ist die Arbeit, die ich für die NGOs leiste”, sagte das Model. Diese Arbeit habe ihr tatsächlich Sinn gegeben: “Das verspüre ich tief in meinem Herzen.”

Der “World Style Award” ging an das abwesende israelische Top-Model Bar Refaeli: Sie fühle sich sehr geehrt, teilte sie in einer Videobotschaft mit. Die Ikone der 60er und 70er Jahre, Marianne Faithfull, wurde für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. “Mir gefällt der Titel, aber ich nenne ihn lieber ‘Women of the World Awards’. Ich wollte immer eine Frau der Welt sein.”

Sängerin Kelly Clarkson zeigte sich “so überwältigt”: “Ich hoffe, dass ich es eines Tages so verdienen werde wie die (vorangegangenen, Anm.) Preisträgerinnen.” Mit lautem Klatschen und Rufen forderten die Fans die 26-jährige Siegerin der Castingshow “American Idol” für eine zweite Performance auf die Bühne. Lautstark kreischend wurde mitgeklatscht, eine Publikumsreihe ihrer Anhänger ließ sich kaum mehr beruhigen.

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