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Wolfurt: Doppelmayr mit erster Cabrio-Bahn der Welt

"Global Player" Doppelmayr realisiert ein spektakuläres Projekt in der Schweiz.
"Global Player" Doppelmayr realisiert ein spektakuläres Projekt in der Schweiz.
Wolfurt. Seilbahnhersteller mit guter Auftragslage – Spektakuläres Projekt in der Schweiz.

2012 wird für den Wolfurter Seilbahnhersteller Doppelmayr ein spannendes Jahr. Attraktive Projekte füllen die Auftragsbücher. Beim Weltmarktführer rechnet man für das aktuelle Geschäftsjahr, das mit 31. März endet, mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres (618,2 Millionen Euro). Nach einer dynamischen Entwicklung vor dem Krisenjahr 2008/2009 halte man beim Umsatz ein konstant hohes Niveau, so Unternehmenssprecher Ekkehard Assmann zu den VN. Auch die Auftragssituation sei zufriedenstellend.
Doppelmayr realisiert 2012 eine Vielzahl von Projekten, darunter so spektakuläre wie die erste Cabrio-Seilbahn der Welt. Sie soll in Stans in der Schweiz entstehen. Die Pendelbahn auf das Stanserhorn soll zum Frischlufterlebnis werden. Auf einer Dachterrasse werden die Fahrgäste in rund sechs Minuten zur Bergstation befördert. Die Fertigstellung ist noch für dieses Jahr geplant. Ein Jahr später soll ein weiteres Großprojekt realisiert sein. In ­Ischgl baut Doppelmayr die 3S-Pardatschgratbahn. Zwei Jahre Bauzeit sind für eines der größten Einzelprojekte eingeplant. Zwei Bahnen des gleichen Typs entstehen im Olympia-Ort Sotschi. Dort wird Doppelmayr bis zum Beginn der Spiele seit der ersten Bahn 2004 gesamt rund 40 Bahnen errichtet haben. „Wir sind ganz im Zeitplan“, so Assmann zu den Fortschritten.

Wichtiger Heimmarkt

Neben den weltweiten Aktivitäten gibt es heuer auch Pläne in Vorarlberg. Die Verbindungsbahn von Lech nach Warth und die 8er-Sesselbahn Roßstelle in Mellau sind zwei der konkreten Projekte im eigenen Bundesland. Insgesamt, so Assmann, sei Österreich mit 20 bis 25 Prozent am Gesamtvolumen nach wie vor der wichtigste Einzelmarkt.
Doppelmayr hat sich längst neben dem klassischen Wintergeschäft zusätzliche Standbeine aufgebaut. Bahnen in Städten wie etwa in London, wo derzeit ein Projekt umgesetzt wird, zählen dazu. Auch Materialseilbahnen werden angeboten. Das ändere aber nichts daran, dass mit 85 bis 90 Prozent der Wintertourismus das klare Kerngeschäft bilde, so Assmann im VN-Gespräch. Und hier würden vorwiegend bestehende Bahnen erneuert. Bei 9 von 10 Projekten handle es sich um Ersatz-Anlagen bzw. Verbindungsbahnen.
Mit der zufriedenstellenden Auslastung ist bei Doppelmayr auch die Personal­situation konstant. So wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr weltweit 2214 Mitarbeiter beschäftigt, 982 davon in Österreich.

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