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Wolford erhöht Umsatzprognose

Bregenz - Der börsenotierte Vorarlberger Textilhersteller Wolford hat das erste Halbjahr mit einem deutlichen Umsatz- und einem überproportionalen Ergebniswachstum abgeschlossen. Berenberg Bank bestätigt Wolford-Aktien

Die Positionierung als Luxusmarke und der neue Look der Boutiquen haben den börsenotierten Vorarlberger Textilhersteller Wolford gestärkt und zu überproportionalen Umsatz- und Ergebnissteigerungen geführt. Besonders gefragt sind Strümpfe und Damenoberbekleidung aus dem Hause Wolford. Weiter wachsen will das Unternehmen unter anderem über eigene Shop-in-Shop-Konzepte in großen Waren- und Kaufhäusern sowie im Online-Geschäft.

„Wir blicken auf ein sehr starkes erstes Halbjahr zurück“, zeigte sich Wolford-Vorstandsvorsitzender Holger Dahmen am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz zufrieden. Die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres 2007/08 haben ein zweistelliges Umsatzplus in allen Hauptmärkten und strategischen Distributionskanälen sowie ein Wachstum in allen Sortimentsbereichen gebracht. Nach einem verhaltenen Start sei vor allem das zweite Quartal sehr erfolgreich verlaufen, ergänzte Finanz-Vorstand Peter Simma.

Die „dynamische Umsatzentwicklung“ zeige, dass „der Turnaround eindrucksvoll gelungen ist und wir die negative Entwicklung der vergangenen Jahre umgedreht haben“, sagte Dahmen. Und: „Wir bewegen uns auf einem leistungsstarken Terrain“. Man habe daher das Umsatzziel für das Gesamtjahr von 150 auf 155 Mio. Euro angehoben. Zudem wolle Wolford eine “überproportionale Ergebnisverbesserung“ erreichen.

Der Fokus bei Wolford liege auch weiterhin auf dem systematischen Markenaufbau und einer nachhaltigen Positionierung im Premiumsegment, wobei Dahmen im Bereich Lingerie und Damenoberbekleidung Optimierungspotenzial bzw. -bedarf sieht. Das Produktportfolio soll systematisch erweitert werden und über Kooperationen mit Designern wie Armani oder Valentino „Akzente“ erhalten.

Bei einem Umsatzplus von 18,2 Prozent auf 76,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2007/08 ist das Betriebsergebnis bei Wolford um 43,1 Prozent auf 5,1 Mio. Euro gestiegen. Das EBITDA verbesserte sich um 25,5 Prozent auf 8,4 Mio. Euro. Stark gestiegen ist auch das Ergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, das mit 4,0 Mio. Euro um 53,8 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres lag. Der Cashflow aus dem Ergebnis stieg um 1,6 auf 7,3 Mio. Euro. Zum Stichtag 31. Oktober 2007 lag das Eigenkapital mit 76,2 Mio. um 14,8 Prozent über dem Vorjahreswert in Höhe von 66,4 Mio. Euro.

Im zweiten Quartal ist der Umsatz um 19,1 Prozent auf 46 Mio. Euro gestiegen. Das EBITDA erhöhte sich im zweiten Quartal um 53,9 Prozent auf 9,8 Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich im gleichen Zeitraum um 71,0 Prozent auf 8,2 Mio. Euro. Damit erhöhte sich die EBITDA-Marge um knapp 5 Prozentpunkte auf 21,4 Prozent, die EBIT-Marge lag mit 17,8 Prozent deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres von 12,4 Prozent.

Im Einklang mit den erhöhten Ertragskennzahlen verbesserte sich auch das Ergebnis je Aktie, das um 37,8 Prozent von 0,54 auf 0,74 Euro gesteigert wurde. Betrachtet nach Regionen hat Wolford im ersten Halbjahr in allen Hauptmärkten zweistellige Zuwachsraten erzielen. So legte das internationale Luxuslabel in den Niederlanden (+34,3 Prozent), United Kingdom (+32,6 Prozent) und Skandinavien (+23,6 Prozent) stark zu. Deutliche Zuwächse erzielte Wolford auch am Heimmarkt Österreich (+18,6 Prozent).

Mit einer Umsatzsteigerung um 26,7 Prozent bzw. um 13,3 Prozent flächenbereinigt waren die eigenen Standorte – Boutiquen, Shop-in-Shops und Factory Outlets – maßgeblich für die positive Entwicklung verantwortlich. Umsatztreiber waren auch im ersten Halbjahr 2007/08 die Wolford Boutiquen, die ein Umsatzplus von 25,9 Prozent verbuchten.

Derzeit gibt es weltweit 226 Wolford-Boutiquen, davon 86 eigene und 140 von Partnern geführte. Mit Ende des ersten Halbjahres waren 121 Standorte nach dem neuen Konzept umgebaut. Ziel sei es, in eineinhalb bis zwei Jahren die überwiegende Mehrheit der Standorte modernisiert zu haben, so Dahmen. Nach Abschluss dieses Investments sollen wieder mehr Mittel in die Kommunikation fließen.

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