WKR-Ball: Berufung wegen 70 Euro-Strafe für Uniform

Elmar Podgorschenk erschien, trotz Verbot, mit Ausgehuniform auf dem WKR-Ball.
Elmar Podgorschenk erschien, trotz Verbot, mit Ausgehuniform auf dem WKR-Ball. ©APA
Vor dem WKR-Ball 2012 sprach Verteidigungsminister Norbert Darabos ein Verbot aus: Bundesheer-Angehörige dürfen nicht in Uniform am Ball in der Wiener Hofburg erscheinen. Ein FPÖ-Abgeordneter erschien dennoch in grauer Ausgehuniform und soll nun 70 Euro Strafe zahlen.
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70 Euro Strafe soll der oberösterreichische FPÖ-Abgeordnete und Hauptmann der Miliz, Elmar Podgorschek, zahlen, weil er am WKR-Ball im Jänner in seiner grauen Ausgehuniform erschienen ist. Wie die “BezirksRundschau” berichtet, werde Podgorschenk jedoch gegen den Bescheid berufen.

Trotz Verbot mit Uniform am WKR-Ball: 70 Euro Strafe

Darabos hatte das Verbot damit begründet, auf dem WKR-Ball treffe sich “das Who’s who der nationalen und internationalen extremen Rechten”. Man wolle “nicht den Anschein erwecken, dass das österreichische Bundesheer derartiges Gedankengut unterstützt”. Angezeigt wurde Podgorschek von einer Privatperson.

“Mit dieser Anzeige hat mir derjenige eigentlich einen Gefallen getan, denn nur so kann ich den Bescheid von Darabos, der für mich einzig und allein politisch motiviert war, juristisch bekämpfen”, sagte der Politiker in dem Bericht der aktuellen Ausgabe. Er freue sich auf das Verfahren und sei sicher, dass sich die Weisung des Verteidigungsministers als rechtswidrig herausstellen werde. Das sei ein Willkürakt gewesen und er werde die Strafe bis zur höchsten Instanz anfechten, kündigte Podgorschek an.

(APA/Red)

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