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Wirtschaftsverbrechen steigen

43 Prozent der österreichischen Unternehmen waren in den vergangenen beiden Jahren Opfer von Wirtschaftsdelikten.

Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens PriceWaterhouseCoopers (PwC) hervor. Österreich liegt damit merklich über dem westeuropäischen Durchschnitt von 34 Prozent.

Der Wert hat sich in den vergangenen beiden Jahren deutlich erhöht: Vor zwei Jahren gaben nur 20 Prozent der heimischen Unternehmen an, von Wirtschaftskriminalität betroffen zu sein. Weltweit sind 37 Prozent der Firmen Opfer von Wirtschaftsverbrechen. Die Anzahl der aufgedeckten Delikte ist global gesehen gestiegen: In Westeuropa von 28 auf 34 Prozent, in Mittel-/Osteuropa von 28 auf 37 Prozent.

Wie im übrigen Westeuropa wird auch in Österreich die „Hitparade der Wirtschaftsdelikte“ angeführt von Diebstahl und Unterschlagung, auf dieses Delikt entfielen in Österreich 50 Prozent der gemeldeten Fälle, in Westeuropa 65 Prozent. Dahinter folgen Fälle von „Cybercrime“ (25 Prozent) und Produktpiraterie (22 Prozent).

Mit 22 Prozent traten Fälle von Korruption/Bestechung in Österreich genau doppelt so oft auf wie im westeuropäischen Durchschnitt. Das könnte laut Rödler mit vergleichsweise starken österreichischen Aktivitäten in den Nachbarländern zusammenhängen, wo „nützliche Abgaben“ mitunter verbreiteter seien als hier zu Lande.

Entdeckte Wirtschaftsverbrechen werden in Österreich oft nicht gemeldet, um keinen Imageverlust zu erleiden. Nur 52 Prozent der heimischen Unternehmen wollen jedes Delikt zur Anzeige bringen, zum Vergleich: in Westeuropa sind es 59, weltweit 63 Prozent. Die Angst vor Wirtschaftsverbrechen ist in Österreich überdurchschnittlich groß: 59 Prozent der Unternehmen befürchten, in Zukunft von solchen Verbrechen betroffen zu sein, in Westeuropa sind es nur 38 Prozent, weltweit 34 Prozent.

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