Wirtschaft in Euro-Ländern wächst etwas weniger als erwartet

Die Wirtschaft in den Euro-Ländern ist im dritten Quartal etwas weniger stark gewachsen als erwartet.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte zwischen Juli und September um 0,3 Prozent zum Vorquartal zu, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit plus 0,4 Prozent gerechnet. Binnen Jahresfrist stieg die Wirtschaftsleistung um 1,9 Prozent. Wachstumstreiber waren im dritten Quartal Exporte und Konsum.

Am stärksten legte die Wirtschaftsleistung in Luxemburg zu, wo das Wachstum bei 1,5 Prozent lag und damit deutlich an Schwung gewonnen hatte. In der Slowakei legte das Bruttoinlandsprodukt um ein Prozent zu, in Österreich 0,9 Prozent und in Deutschland 0,7 Prozent. Irland, das sich wegen der ausufernden Kosten für die Bankenrettung unter den Euro-Rettungsschirm flüchten musste, meldete ein Wachstum von 0,5 Prozent, das hoch verschuldete Portugal schaffte ein Plus von 0,3 Prozent. In dem unter den Folgen einer geplatzten Immobilienblase leidenden Spanien stagnierte die Wirtschaft dagegen, und das krisengebeutelte Griechenland blieb mit einem Minus von 1,3 Prozent tief in der Rezession.

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