"Wir haben Tore wie im Kindergarten bekommen"

Meinungen zum WM-Qualifikationsspiel Österreich-Rumänien in Klagenfurt:

Victor Piturca (Teamchef Rumänien): “Ich habe erwartet, dass wir verlieren, aber nicht auf diese Art. Wir haben Tore wie im Kindergarten bekommen. Ich gratuliere den Spielern trotzdem, sie haben versucht, ihre Aufgabe zu erfüllen. Ich werde nicht zurücktreten. Ich werde mit dem Verband die Situation in der WM-Qualifikation analysieren.”

Erwin Hoffer (Doppeltorschütze Österreich): “Ich glaube, ich habe mit Toren beim Verein aufgezeigt, zum Glück ist es mir jetzt auch gelungen, beim Nationalteam zu treffen. Umso schöner war der Sieg heute. Nicht nur auf der Ersatzbank, alle haben mitgefiebert, wir hatten eine gute Unterstützung. Wir haben mit 100 Prozent dagegengehalten und verdient gewonnen.”

 

Zum Grund seiner Auswechslung: “Ich habe nach zwei Minuten einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen. Nach der Pause hat es sehr geschmerzt und ich habe nicht mehr 100 Prozent spielen können.”

Didi Constantini (ÖFB-Teamchef): “Es ist natürlich genial, wenn man so eine Mannschaft schlägt. Kompliment, wir haben normal professionell agiert, hatten aber auch Glück. Wir hatten am Schluss großen Stress. Wir sind zu weit zurückgegangen und deshalb unter Druck gekommen. Gspurning hat ein blödes Tor bekommen, uns am Ende aber den Sieg festgehalten. Es war eine Super-Sache gleich nach dem 0:1 das 1:1 zu machen. Den Jimmy kennt jeder in Österreich, er ist eine laufende Handgranate, hat sensationell gespielt. Nach seiner Auswechslung sind wir etwas ins Hintertreffen gekommen. Die Abwehr hat auch heroisch gekämpft, ich bin mit allen zufrieden gewesen. Pehlivan, Beichler haben zum ersten Mal gespielt, momentan ist alles positiv. Aber es ist nicht so, dass wir gleich Top-Klasse sind. Wir haben in letzten 15 Minuten dem Ball nicht halten können, das spricht gegen uns.”

Leo Windtner (ÖFB-Präsident) : “Das war ein toller Auftakt. Das Team hat alles gegeben, das war erwartet worden, dass es ein Sieg wurde, ist eine tolle Sache. Didi Constantini hat neuen Geist hineingebracht, man hat gespürt, dass bis zum Umfallen gekämpft worden ist. Die Schiedsrichterentscheidungen haben uns etwas zurückgeworfen. Die Mannschaft hat sehr gut dagegengehalten und wir hatten auch das nötige Glück auf unserer Seite. Wir haben eine Mini-Chance (in der WM-Qualifikation, Anm.) gewahrt, das ist wichtig, damit die nächsten Spiele einen großen Stellenwert haben.”

Stefan Maierhofer (ÖFB-Teamstürmer): “Phasenweise ist uns viel gelungen. Hoffer hat zweimal aufs Tor geschossen und zweimal getroffen, das macht einen Stürmer aus. Jeder in der Mannschaft ist für den anderen gelaufen, dadurch haben wir verdient gewonnen.”

Yasin Pehlivan (ÖFB-Team-Debütant): “Am Anfang war ich sehr nervös, aber dann bin ich immer besser ins Spiel gekommen und habe mich immer leichter gefühlt. Am Schluss sind wir sehr unter Druck geraten, haben aber gut dagegengehalten. Im Nationalteam zu spielen ist ein unbeschreibliches Gefühl.”

Emanuel Pogatetz (ÖFB-Neo-Teamkapitän): “Es ist ein schönes Gefühl, das erste Spiel als Kapitän zu gewinnen. Wir haben bis zur 60., 70. Minute gut Fußball gespielt. Dann waren wir nicht mehr in der Lage, die Bälle zu halten. Aber wir werden weiter hart an uns arbeiten und versuchen, uns zu verbessern. So wíe wir heute agiert haben, war das sehr positiv. Wir sind nach einem 0:1 zurückgekommen, das ist uns in den letzten Monaten nicht gelungen.”

 

Sebastian Prödl (ÖFB-Innenverteidiger): “Wir haben kämpferisch eine gute Leistung geboten und das Publikum hinter uns gebracht, und das Resultat ist natürlich ein Traum. Das Glück, das wir heute gehabt haben, haben wir uns die ganze Woche erarbeitet.”

 

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