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"Will mit Honda den Titel holen"

Christian Klien tankt momentan Fitness in der heimischen Bergwelt, bevor der erste Honda-Einsatz in Barcelona auf dem Programm steht. Im "VN"-Interview sprach der Vorarlberg über seine großen Pläne mit dem neuen Team.

VN: Es gibt Leute, die sagen, du wärst ein Sonntagskind: Es läuft stets positiv für dich. Jetzt bist du – vermutlich wieder genau zum richtigen Zeitpunkt – zu Honda gestoßen, die heuer das viertbeste Team waren und McLaren/Mercedes schon bedrohlich nahe gekommen sind. Tolle Aussichten für die Zukunft.
Klien: “Honda hat ganz klar das Potenzial, die WM zu gewinnen. In der Moto-GP ist das schon mehrfach gelungen. Es wird auch in der F1 so kommen. Das Team setzt das entsprechende Vertrauen in mich, Honda auf diesem Weg zu unterstützen. Mein Ziel ist auch klar, mittelfristig als Einsatzfahrer meinen Beitrag zum WM-Titel zu leisten.”

VN: Teamchef Nich Frey und Sportchef Gil de Ferran sind seriöse Leute, da musst du keine Marko-Störfeuer mehr fürchten. Erhoffst du dir bei Honda endlich die Nestwärme, die dir bei Red Bull gefehlt hat?
Klien: “Das einzige Ziel ist, meine professionelle Arbeitsweise und mein ganzes Potenzial in das Honda-Racing-F1-Team einzubringen. Die Struktur innerhalb dieses Teams ist dafür entsprechend ausgerichtet. Die sportliche Performance hat absolute Priorität im Team.”

VN: Wie verstehst du dich mit Hondas Nummer eins Jenson Button, dessen Vater John mittlerweile ein guter Kumpel von deinem Vater geworden ist?
Klien: “Ich hatte mit Jenson noch nicht viel privaten Kontakt. Er ist ein netter Kerl und vor allem – genauso wie Rubens Barrichello – ein Topfahrer. Ich werde beide in der Entwicklung des Autos unterstützen. Weil Jenson wegen eines Rippenbruchs pausieren muss, werde ich ab dieser Woche die Tests in Barcelona fahren.”

VN: Barrichello wird am Ende 2007 250 GPs am Buckel haben und scheint nicht erpicht darauf zu sein, den Rekord von Ricardo Patrese (256 GP) zu brechen. Wie willst du dir für 2008 sein Cockpit erarbeiten?
Klien: “Ich bin als Test- und Ersatzpilot der dritte Fahrer. Ich werde bei Honda für Test- und Entwicklungsarbeiten eingesetzt sein. Zudem werde ich an allen GP-Wochenenden vor Ort sein, um notfalls als Fahrer einzuspringen, falls Jenson oder Rubens nicht einsatzfähig wären. Was danach kommt, werden wir später sehen.”

VN: Holst du dir Informationen über die Mentalität und Eigenheiten der Japaner?
Klien: “Ehrlich gesagt kenne ich mich diesbezüglich noch recht wenig aus. Das ist aber sicher ein Bereich, in den ich hinein wachsen werde.”

VN: Wirst du wieder in England wohnen?
Klien: “Das ist derzeit nicht vorgesehen. Von mir zu Hause bis Brackley dauert die Reisezeit lediglich zirka vier Stunden, bis ich im Honda-Werk bin. In unserer Region habe ich aber exzellente Trainingsmöglichkeiten betreffend körperlicher Fitness. Das muss man richtig abwägen.”

VN: Hast du noch Kontakt zur Firma Red Bull, zu Chef Dietrich Mateschitz?
Klien:
“Natürlich! Wir sind und bleiben in sehr gutem Kontakt. Dietrich Mateschitz war einer meiner treuesten Wegbegleiter und Förderer für fast zehn Jahre.”

VN: Beim Toro Rosso dürfte Scott Speed in Bälde das nächste Opfer sein, weil Robert Doornbos mit Sponsormillionen winkt. Es wäre der nächste RB-Eigenbau-Pilot, der fallen gelassen werden würde. Deine Meinung zur Red-Bull-Fahrerpolitik?
Klien: “Die Fahrerentscheidung treffen jeweils die Eigentümer des Teams. Ich kenne keine Details der aktuellen Situation. Ich konzentriere mich eigenständig auf meine Weiterentwicklung als F1-Fahrer.”

VN: Wäre der US-ChampCar-Vertrag, der dir Helmut Marko angeboten hätte, ein schlecht bezahlter Job mit einem Knebelvertrag gewesen?
Klien: “Die Entscheidung, mei nen eigenen Weg zu gehen, war unabhängig von jeglichen Vertragsdetails. Für mich war klar, dass ich mein Potenzial in der F1 einsetzen und weiterentwickeln möchte. Ich habe auch sofort Signale bekommen, dass sich F1-Teams für meine Person interessieren.”

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