Wilde Spekulationen über Polit-Mord in Wien

Nach dem Mord an dem 26-jährigen Umar Israilov reißen die Gerüchte über die möglichen Hintergründe des Mordes nicht ab. Der ehemalige Rebell soll sich angeblich geweigert haben, weiterhin für den tschetschenischen Präsident zu arbeiten. Zum Vorbericht

Die aktuellen Gerüchte drehen sich vorallem um ein mögliches Geheimdienstumfeld des Getöteten sowie der Täter. Der offiziell als Asylwerber in Wien lebende Tschetschene Umar Israilov habe früher für den Russland-treuen Präsidenten seines Heimatlandes, Ramsan Kadyrow, gearbeitet und sei bei diesem in Ungnade gefallen, hieß es in diversen Medienberichten. Bei den Behörden gab es bis Donnerstagmittag keine offiziellen Informationen.

Der durch mehrere Schüsse ermordete 26-Jährige habe angeblich 2006 beim europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Beschwerde eingebracht, betreffen soll diese kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit Ramsan Kadyrow.

Auch Informationen zu dem noch am Dienstag in Niederösterreichischen verhaftete Verdächtigen gab es von offizieller Seite am Donnerstag ebenfalls nicht. Es soll sich bei dem Mann nicht um den Schützen selbst, sondern ein Mitglied der Tätergruppe handeln.

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