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Wiens Bürgermeister zum Thema Asyl: "Wir sind nicht die Deppen der Nation"

Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) will das Thema Asyl bei der nächsten Landeshauptleutekonferenz in Kärnten diskutieren
Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) will das Thema Asyl bei der nächsten Landeshauptleutekonferenz in Kärnten diskutieren ©APA/HANS PUNZ
Der Wiener Bürgermeister, Michael Häupl (SPÖ), will das Thema Asyl bei der nächsten Landeshauptleutekonferenz in Kärnten diskutieren. Denn viele Länder würden die Vorgaben des Bundes nicht erfüllen.
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Wien helfe freilich Leuten, die mit Mord bedroht würden, “aber wir sind – mit Verlaub gesagt – nicht die Deppen der Nation”, stellte Häupl gegenüber dem ORF klar.

Häupl über Asyl-Thema

Das Stadtoberhaupt bezog sich dabei auf die 600 zusätzlichen Flüchtlinge, die sich Wien bereit erklärt hat, auf Kosten des Bundes vier Monate lang aufzunehmen. Sie werden in der ehemaligen Zollwachschule in Erdberg und in der früheren Wirtschaftsuniversität untergebracht. Häupl kündigte an, dass die Sache bei der nächsten LH-Konferenz “ein sehr ernstes Thema” sein werde.

Schönborn für “verbale Deeskalation”

Kardinal Christoph Schönborn ruft angesichts der Flüchtlingswelle zur Besonnenheit auf. “Das Thema ist sehr emotional. Ich kann nur für eine verbale Deeskalation appellieren”, sagte er am Montag bei einer Pressekonferenz. Der Wiener Erzbischof sieht zudem kein Abflauen des Stroms an Asylwerbern: “Das Flüchtlingsproblem in Europa wird noch viel größer werden. Wir sind in einer Völkerwanderung.”

“Eine Herausforderung”

Zur politischen Aufforderung an die Kirchen, auch ihre Einrichtungen weiter zu öffnen, wollte sich Schönborn nicht konkret äußern. Er erinnerte aber daran, bereits vor einer Woche gemeinsam mit Caritas-Präsident Michael Landau per Brief an alle 492 niederösterreichischen Pfarren der Erzdiözese Wien appelliert zu haben, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Zudem geschehe dahin gehend viel, was nicht unbedingt an die Öffentlichkeit dringe. Schönborn: “Es ist nicht eine Herausforderung an die Kirchen, sondern eine Herausforderung an uns alle.”

(APA)

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