Wiens Bürgermeister Michael Häupl warnt vor Schwarz-Blau

Der Wiener Bürgermeister ist gegen eine schwarz-blaue Regierung.
Der Wiener Bürgermeister ist gegen eine schwarz-blaue Regierung. ©APA
Eindringlich warnte Bürgermeister Michael Häupl am Dienstag vor einer schwarz-blauen Koalition: "Wer am Sonntag nicht zur Wahl geht, für den kann es am Montag ein böses Erwachen geben", warnte er. Für die SPÖ erhofft er sich ein dickes Plus beim Wahlergebnis: "Weil ich mag Minus nicht so richtig, außer beim Gewicht."
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Wiener SPÖ gegen Schwarz-Blau

Die Wiener SPÖ hat zuletzt bereits die Kampagne “Wer Wien liebt, schützt es vor Schwarz-Blau” gestartet. Man wolle damit unter anderem an die Belastungswelle zwischen 2000 und 2006 erinnern, wie Häupl betonte. Die Koalition damals habe ein “wirtschaftliches und soziales Trümmerfeld” hinterlassen. Die Arbeitslosigkeit sei so hoch gewesen wie noch nie – zudem seien etwa mehr als 1.000 Polizisten eingespart worden.

Schwarz-Blau oder Schwarz-Grün?

Es sei auch nicht auszuschließen, dass das Team Stronach eine ÖVP-FPÖ-Koalition unterstützen werde, so Häupl, der auch eine weitere Möglichkeit nicht ausschloss: “Schwarz-Grün-Stronach ist übrigens auch eine interessante Variante.”

Der Wiener SP-Spitzenkandidat, Sozialminister Rudolf Hundstorfer, verwies bei dem Gespräch auf das ÖVP-Programm “Österreich 2025”, in dem sich etwa Privatisierungsforderungen finden würden. Zudem gebe es Pläne für einen Zwölf-Stunden-Arbeitstag, warnte er.

SPÖ will nicht über Koalitionen reden

Wie die Pläne der SPÖ nach dem Wahltag aussehen, ist unterdessen noch unklar. Spekulationen über künftige Regierungspartner wollten die SP-Granden nicht anstellen. “Wir treten für die Sozialdemokratie ein, nicht für Koalitionen”, betonten sie. Und die künftige Konstellation hänge natürlich auch davon ab, was sich rechnerisch ausgehe. (APA)

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