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Wienerin schlief in obersteirischen Bergen im Freien: Lebensgefahr

Eine vermutlich alkoholisierte 33-jährige Wienerin hat die Nacht zum Sonntag in den obersteirischen Bergen im Freien statt in der nahe gelegenen Almhütte verbracht.

Sie wurde gegen 5.00 Uhr früh von ihrem Freund nach rund fünf Stunden bei heftigem Schneetreiben stark unterkühlt aufgefunden. Ein Rettungshubschrauber brachte sie mit lebensgefährlichen 24,2 Grad Körpertemperatur in das LKH Klagenfurt, so die Polizei.

Die Wienerin verbrachte gemeinsam mit ihrem Freund das Wochenende auf der Greimhütte in St. Peter am Kammersberg (Bezirk Murau). Die beiden dürften Samstagabend nach einem Besuch in einer rund 100 Meter entfernt gelegenen Wirtshaushütte in Streit geraten sein, erklärten Polizisten gegenüber der APA. Gegen 23.30 Uhr machten sie sich auf den Weg zurück in die Hütte, doch die Frau blieb aus bisher unbekannter Ursache vor dem Lokal zurück. Der Freund begab sich in die gemietete Hütte und dürfte dort – so die Polizei – eingeschlafen sein.

Als er wieder erwachte, machte er sich auf die Suche nach der 33-Jährigen und fand sie bereits bewusstlos vor dem Wirtshaus im Schnee liegen. Nachdem sich die Wienerin bis 8.00 Uhr früh nicht erholt hatte, alarmierte der Lokalbesitzer die Einsatzkräfte, welche die Verletzte gegen 12.15 Uhr in das Krankenhaus brachten. Auch ihr Freund erlitt vermutlich auf der Suche nach der Frau Erfrierungen dritten Grades an den Händen.

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