Wiener Wirtschaftsbund hat Walter Ruck zum neuen Obmann gewählt

Walter Ruck ist neuer Obmann des Wiener Wirtschaftsbundes.
Walter Ruck ist neuer Obmann des Wiener Wirtschaftsbundes. ©APA
Am Montagabend hat der Wiener Wirtschaftsbund einen neuen Obmann gewählt: Walter Ruck tritt die Nachfolge von Brigitte Jank an, er konnte sich mit 100 zu 83 Stimmen gegen seinen Konkurrenten, den Unternehmensberater Robert Bodenstein (50), durchsetzen.
Brigitte Jank zieht sich zurück
Nachfolger für Jank gesucht

Walter Ruck ist Baumeister und derzeit Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wiener Wirtschaftskammer. Sein letztendlich unterlegener Konkurrent Bodenstein ist Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT). Bodenstein war der offizielle Kandidat des Wirtschaftsbund-Vorstandes für die Nachfolge Janks.

Walter Ruck setzte sich bei Wahl durch

Doch Walter Ruck, der die Abstimmung im Vorstand kürzlich nur knapp verloren hat, konnte sich quasi beim zweiten Anlauf nun durchsetzen. Der Neo-Obmann ist am 6. August 1963 in Wien geboren. Nach dem Studium an der Technischen Universität absolvierte er 1989 die Baumeisterprüfung. Er ist Unternehmer, gerichtlich beeideter Sachverständiger und Vizepräsident des Normungsinstituts.

Ruck wird Jank bis spätestens Mitte Juni auch an der Spitze der Wirtschaftskammer beerben. Im kommenden Jahr stehen dann Wirtschaftskammerwahlen am Programm, bei dem der ÖVP-Wirtschaftsbund seine absolute Mehrheit verteidigen möchte.

Brigitte Jank zieht sich zurück

Brigitte Jank hat kürzlich verkündet, dass sie sich nach zehn Jahren aus ihren Ämtern in Wien zurückziehen wird. “Mit der Annahme meines Mandates als Abgeordnete zum Nationalrat und der Übernahme der Funktion als Bildungssprecherin der ÖVP ist es notwendig geworden, neue Prioritäten in meinen Kapazitäten und in meiner Arbeit zu setzen”, hatte Jank den Schritt begründet.

Keine Gräben nach Abstimmung

“Man geht in so einen Wettkampf hinein mit der Absicht zu gewinnen. Wenn’s dann passiert ist, überrascht es einen trotzdem, obwohl man eh immer damit gerechnet hat.” Wichtig sei, dass es im Wirtschaftsbund nun keine Gräben gebe, betonte Ruck am Montag. Robert Bodenstein sei ein “absolut ernst zu nehmender Mitbewerber” gewesen. Der Ausgang der Abstimmung war “selbstverständlich offen”, versicherte Ruck gegenüber der APA: “Jetzt gilt es klarzustellen, dass eine Abstimmung zwischen zwei Mitbewerbern keine Gräben in den Bund hineinbringt.” (APA)

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