Wiener Vollpension feiert Wiedereröffnung - mit Aktion "Handyfreie Zone"

Die Vollpension feiert am Dienstag Wiedereröffnung in der Schleifmühlgasse
Die Vollpension feiert am Dienstag Wiedereröffnung in der Schleifmühlgasse ©Manuel Gruber // Vollpension
Das Generationencafé Vollpension musste zuletzt coronabedingt für 105 Tage pausieren. Nun feiert man Comeback - und wird zur Wiedereröffnung am Dienstag zur handyfreien Zone.

„Traust di nie“, wie es auf gut Wienerisch heißt. Mit dieser Ansage meldet sich das Generationencafé Vollpension in Wien-Wieden nach 105 Tagen Pause fulminant zurück. Um was es da geht? Die Omas und Opas wissen, wie wertvoll echter Blickkontakt ist. Und sie wissen auch, dass wir alle nur schwer das Handy weglegen können. Daher überraschen sie mit einer besonderen Aktion: Wer während seines Aufenthalts das Handy bei der Oma abgibt wird im übertragenen und direkten Sinn belohnt und kann sich über einen Rabatt von 10% freuen.

Save the Date: Am 8. März 2022 sperrt die Vollpension wieder auf

„Was machen wir am 8. März? Ganz einfach, wir machen das, was wir immer machen, wir backen Kuchen, Torten, Strudel! Das ist herrlich, wunderbar, traumhaft“, jubelt Vollpension Opa Johannes. Nach 105 Tagen ausschließlich To-Go-Betrieb, um die älteren Mitarbeiter*innen zu schützen, bäckt die Vollpension in der Schleifmühlgasse 16 nun wieder was die Öfen hergeben. Darauf freuen sich nicht nur die Omas und Opas, welche für die Köstlichkeiten verantwortlich sind, sondern auch Vollpension Co-Gründerin Julia Krenmayr: „Die Pandemie hat auch uns getroffen. Doch wir lassen uns davon nicht unterkriegen. Wir backen weiter, ofenfrisch und motivierter denn je.“

Weg mit dem Handy, her mit dem Kuchen

Zur Wiedereröffnung hat sich das Team der Vollpension noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die Besucherinnen können während ihres Besuchs die auf lautlos geschaltenen Handys in einem speziellen Tresor am Tisch einsperren, den Schlüssel nimmt die Oma in Verwahrung. Damit können sich die Gäste vollkommen ihrem Gegenüber widmen, Kaffee trinken und natürlich den herrlichen Kuchen der Omas und Opas genießen. „Damit wollen wir die Leute dazu ermutigen, sich wieder mehr auf die wichtigen Dinge des Lebens zu konzentrieren – Freundinnen und Kuchen, die letzten Monate waren von Kontaktarmut geprägt“, erklärt Krenmayr und ergänzt: „Wir wollen wieder mit unseren Gästen zusammensitzen und plaudern. Am besten mit einer guten Buchtel in der einen und einem Kaffee in der anderen Hand.“ Die ‚Handy-Abstinenz‘ wird natürlich auch belohnt: Jede Freundesgruppe, die ihre Handys abgibt, erhält 10% Rabatt.

Ein "Oma-Upgrade" für die Vollpension

Die Mitarbeiterinnen des Generationencafés haben die Pause außerdem für einen ausgedehnten Frühjahrsputz inklusive neuer Möbel genutzt, um dem Besuch der Vollpension noch ein weiteres Sahnehäubchen aufzusetzen. So gibt es nun ‚on-top‘ zu den bekannten ‚Oma-Care-Paketen‘, die über im Café aufliegenden Speise-Drehkarten ausgewählt werden können, das ‚Oma-Upgrade‘ für nur 2 Euro. Damit erhält man zusätzlich zum Paket seiner Wahl – die vom Schnittlauchbrot bis zum ‚Omalette‘ alles bieten, was das Frühstückerinnen-Herz begehrt – einen frisch gepressten Orangensaft, ein Gläschen ‚Omasprudl‘, ein Schnapserl oder einen Guglhupf.

Das Generationencafé Vollpension ist in der Schleifmühlgasse 16, 1040 Wien zu finden.
Sonntag - Donnerstag: 8:00 bis 20:00 Uhr
Freitag bis Samstag: 8:00 bis 22:00 Uhr

Manuel Gruber // Vollpension

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