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Wiener Startup Robo Wunderkind erneut ausgezeichnet

Mit dem "Robo Wunderkid" sollen Kinder spielerisch programmieren lernen.
Mit dem "Robo Wunderkid" sollen Kinder spielerisch programmieren lernen. ©Robo Wunderkind
Robo Wunderkind, das Kindern ab 5 Jahren mit Roboterbaukästen dabei unterstützt, spielerisch programmieren, wurde mit dem Siegerpreis "Digitale Innovation aus und für Österreich" ausgezeichnet.

Das junge Wiener Unternehmen wurde von Digitalisierungs- und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck ausgezeichnet. Es war heuer bereits die zehnte internationale Auszeichnung 2020 für Robo Wunderkind und seine Geschäftsführerin und EdTech-Expertin Anna Iarotska.

"Die Corona-Pandemie hat die Schulsysteme an ihre Limits gebracht und aufgezeigt, dass wir bei der Digitalisierung der Schule massiven Aufholbedarf haben. Alleine darauf zu fokussieren, wie wir mit Zoom oder Microsoft Teams das physische Klassenzimmer in den virtuellen Raum übertragen, wäre aber zu kurz gedacht. Mit der Programmier-Lernplattform Robo Wunderkind wollen wir dazu beitragen, Kinder von fünf bis 12 Jahren auf die Herausforderungen in einer technologiegetriebenen Welt vorzubereiten und ihnen wichtige Fähigkeiten mitgeben," erklärt IÖB-Call Preisträgerin Anna Iarotska.

Kindern spielerisch Zukunftstechnologien vermitteln

"Die österreichischen KMU und Start-ups leisten einen großen Beitrag zur Innovationskraft des Landes und stärken dadurch den heimischen Wirtschaftsstandort. Durch den verstärkten Einsatz von digitalen Innovationen in der öffentlichen Verwaltung sollen Effizienz- und Modernisierungsimpulse gesetzt werden, die unser Land in die digitale Zukunft führen. Die Robo Wunderkind Baukästen vermitteln Kindern einen spielerischen Zugang zu Zukunftstechnologien und werden bereits in zahlreichen Schulen erfolgreich eingesetzt. Ich gratuliere der Robo Technologies GmbH herzlich zum Sieg des IÖB-Calls zur digitalen Innovation 2020 für den öffentlichen Sektor", sagte Bundesministerin Margarete Schramböck bei der Trophäenübergabe.

Robo Wunderkind konnte sich dabei unter mehr als 100 Einreichungen durchsetzen. Eine Jury hat insgesamt drei Top-Innovationen ausgewählt, die aus ihrer Sicht die spannendsten Potenziale haben, um den öffentlichen Sektor bei der digitalen Transformation zu unterstützen.

Als weibliche Unternehmensgründerin im Bildungsbereich engagiert sich Anna Iarotska für die Förderung junger Talente und will mit Robo Wunderkind insbesondere Mädchen für Informatik, Wissenschaft und Technik begeistern. Die neuen Roboter-Baukästen des Wiener Unternehmens bekommen auch international Aufmerksamkeit und wurden heuer bereits in fünf Ländern ausgezeichnet.

Kein Sprint, sondern ein Marathon

"Unser Ziel ist es, Kindern zu ermöglichen, spielerisch in die Welt des Programmierens einzutauchen. Auf kreative Art und Weise sollen sie die Fähigkeiten entwickeln, um die digitale Welt von morgen verstehen und prägen zu können. Die Preise und Auszeichnungen unseres Konzepts zeigen, dass das Thema digitales Lernen mittlerweile als besonders wichtig angesehen wird - von Eltern ebenso wie von der öffentlichen Hand. Jetzt geht es darum, wie wir digitale Innovationen in alle Schulen und zu den PädagogInnen bringen", sagt Ed-Tech-Expertin Iarotska.

(red)

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