Wiener Sporthändler verrechnet Beratungspauschale von 35 Euro

Der Wiener Sportfachhändler verrechnet eine Beratungspauschale bei "Nicht-Kauf".
Der Wiener Sportfachhändler verrechnet eine Beratungspauschale bei "Nicht-Kauf". ©pixabay.com
Viele Kunden lassen sich im Sportfachgeschäft zwar ausführlich beraten, kaufen die Produkte dann aber doch im Internet. Ein Wiener Sporthändler will nun mit einer Beratungspauschale entgegenwirken.

Manche Händler wehren sich jetzt und verlangen bei Nichtkauf eine Beratungsgebühr. So etwa Helmuth Traxler, Fachhändler für Bogensportgeräte in Wien-Liesing.

Beratungspauschale in Wiener Geschäft bei Nichtkauf

Er habe sich entschieden, 35 Euro Beratungspauschale einzuheben. Die werde refundiert, wenn der Kunde bei ihm dann auch kauft, berichtete ORF.at. Die Beratung sei ein Kostenfaktor, den “Beratungsklau” wolle er durch eine Gebühr unterbinden, sagt der Sportartikelfachmann. Dem Bericht zufolge wird bei Wirtschaftskammer und Einkaufstraßen-Vereinen intern diskutiert, ob das eine permanente Lösung sein kann. Noch zögerten viele, die Gebühr einzuführen.

(APA/Red)

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