Wiener SPÖ macht im Wahlkampf Hausbesuche

Die Wiener SPÖ verteilt im Wahlkampf Wahlgeschenke und macht Hausbesuche
Die Wiener SPÖ verteilt im Wahlkampf Wahlgeschenke und macht Hausbesuche ©APA-FOTO: PHILOMENA WOLFLINGSEDER
Die SPÖ Wien bringt den Wahlkampf vor die Haustüre. Freiwillige werden bis zur Nationalratswahl am 15. Oktober an 245.000 Türen in Wien klopfen.

Die SPÖ Wien zieht im Wahlkampf von Tür zu Tür. Insgesamt 1500 Aktivisten aus den Sektionen und Bezirksorganisationen der SPÖ beteiligen sich an der Aktion. Auch viele Freiwillige sind im Einsatz. Mit den Hausbesuchen will die Wiener SPÖ auf Christian Kern und sein Programm aufmerksam machen. Landesparteisekretärin Sibylle Straubinger erläutert die Idee hinter der Aktion: “Durch den Besuch an der Haustüre erfahren wir aus erster Hand, was die Menschen beschäftigt. Oft bekommen wir auch Ideen geliefert, die wir gerne in unsere Arbeit einfließen lassen.” Bis zur Nationalratswahl am 15. Oktober wird die Wiener SPÖ deshalb Hausbesuche machen.

Hausbesuche der Wiener SPÖ – USA sind Vorbild

In den USA und in Frankreich wird das sogenannte “Door-to-Door”-Konzept von wahlwerbenden Parteien schon lange eingesetzt. Ergebnisse aus diesen Ländern zeigten, dass sich unentschlossene Wähler durch den direkten Kontakt am besten überzeugen lassen. Im US-Wahlkampf waren 2012 32.000 Freiwilligen von Haustür zu Haustür unterwegs, um über die anstehende Wahlentscheidung zu sprechen. In Europa wurde das “Door-to-Door-Konzept” erstmals 2012 massiv eingesetzt. Vorreiter war dabei Frankreich. Im Präsidentschaftswahlkampf von François Hollande klopften Wahlkampfhelfer an über fünf Millionen Türen. Die SPÖ plant bis zum Wahlsonntag an eine Million Türen zu klopfen.

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