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Wiener Rotenturmstraße wird zur Begegnungszone: Baubeginn 3. Juni

Nach der Lange Gasse und der MaHü, wird auch die Rotenturmstraße eine Begegnungszone werden.
Nach der Lange Gasse und der MaHü, wird auch die Rotenturmstraße eine Begegnungszone werden. ©APA/Georg Hochmuth (Themenbild)
Die Wiener Rotenturmstraße wird zur Begegnungszone. Der offizielle Beginn der Bauarbeiten ist der 3. Juni 2019. Noch vor dem Weihnachtsgeschäft soll die Fertigstellung erfolgen.
Rotenturmstraße soll Begegnungszone werden

Die Rotenturmstraße in der Wiener Innenstadt wird, so viel ist bereits fix, zur Begegnungszone. Nun steht auch der Baubeginn fest: Ab 3. Juni wird offiziell gewerkt. Rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft soll die Verbindung zwischen Schweden- und Stephansplatz in neuem Glanz erstrahlen, wie im Büro der zuständigen Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) auf APA-Anfrage mitgeteilt wurde.

Tatsächlich wird auf der Rotenturmstraße aber schon jetzt gearbeitet. Für den Austausch von Einbauten und Leitungen wurde die Straße bereits mancherorts aufgegraben. Die eigentlichen Arbeiten für die Oberflächengestaltung folgen danach.

11,1 Mio. Euro für neue Begegnunszone in der Wiener City

Kosten wird die neue Begegnungszone – zu einer solchen wurde in der City etwa bereits die Herrengasse – 11,1 Mio. Euro, wobei sich auch private Partner beteiligen. Im Rathaus wird betont, dass der Wunsch betreffend eine Neugestaltung von den Wirtschaftstreibenden gekommen sei. Es hätten auch drei Veranstaltungen mit Anrainern stattgefunden. Eines der Ergebnisse des Verfahrens: Brunnen werden für die Kühlung der Passanten sorgen.

Rotenturmstraße wird zur Begegnungszone: Mehr Platz zum Flanieren

In der Rotenturmstraße wird es künftig mehr Platz zum Flanieren geben, auch die Schanigärtenbereiche werden neu gestaltet. Eine neue Allee ist ebenfalls Teil des Verkehrsberuhigungsprojekts.

Der Bezirk stand dem Projekt zuletzt nur beschränkt wohlwollend gegenüber. Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) hielt zwar wiederholt fest, dass es im Zusammenhang mit der Rotenturmstraße Handlungsbedarf gebe, fühlte sich aber zu wenig eingebunden. Kritik übte man vor allem an der laut Figl überraschenden Ausschreibung. Der Umgang mit dem Bezirk sei “an Dreistigkeit” nicht zu überbieten, hatte Figl im vergangenen Sommer in einer Aussendung gewettert.

(APA/Red)

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