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Wiener Parfümerie Mona ist pleite: Konkurrenz von Ketten zu groß

Drei Filialen der Parfümerie "Mona" soll es weiterhin geben.
Drei Filialen der Parfümerie "Mona" soll es weiterhin geben. ©dpa (Symbolbild)
Acht Geschäfte der Traditionsparfümerie Mona gab es bislang in Wien. Dem Inhaber Gerhard Halbetel macht die Konkurrenz großer Ketten zu schaffen: Halbetel hat als Einzelunternehmer und über seine Gregor Sator KG Schulden in Höhe von 2,25 Mio. Euro angehäuft. Er will mit zumindest drei Filialen weitermachen, der Rest soll veräußert werden, teilten die Kreditschutzverbände AKV und KSV1870 am Donnerstag mit.

Halbetel selbst betreibt als Einzelunternehmer zwei Parfümerien in Wien-Landstraße, eine in Floridsdorf und eine im ersten Bezirk. Für diese hat er nun beim Handelsgericht (HG) Wien die Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beantragt. Die Verbindlichkeiten – im Wesentlichen gegenüber Lieferanten – belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, zwölf Dienstnehmer sind betroffen. Habetel bietet seinen Gläubigern eine Quote von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren.

Wiener Mona-Filialen sollen verkauft werden

Laut AKV will der 75-jährige Unternehmer die bereits eingeleitete Restrukturierung fortsetzen und die verlustbringende Filiale in Floridsdorf schließen. 2012 habe Halbetel bei einem Umsatz von 4,4 Millionen Euro einen Verlust von 52.000 Euro eingefahren, nach einem operativen Gewinn von 25.000 Euro im Jahr davor.

Weitere vier “Mona”-Parfümerien – in Simmering, Meidling, Währing und Landstraße – werden von der Gregor Sator KG betrieben. Deren persönlich haftender Gesellschafter ist wiederum Halbetel. Für die KG hat Halbetel ein Konkursverfahren beantragt, die Passiva hat er mit 750.000 Euro angegeben. Die vier Filialen sollen verkauft werden, so der KSV. Einen Anlauf hatte Halbetel bereits gemacht: Das Geschäft im 18. Bezirk sei eigentlich schon veräußert, aber der Kaufpreis noch nicht zur Gänze bezahlt. (APA)

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