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Wiener Opernball: Die Geschichte der Demonstrationen

Für heuer ist keine Demonstration gegen den Wiener Opernball angemeldet.
Für heuer ist keine Demonstration gegen den Wiener Opernball angemeldet. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Am 28. Februar findet der Wiener Opernball statt. Es ist das gesellschaftliche Highlight des Jahres. Während der Opernball gleich bleibt, haben sich die Demonstrationen über die Jahre verändert.

Während für den kommenden Donnerstag keine Demonstration anlässlich des Wiener Opernballs angemeldet sind, sah es in der Vergangenheit oft anders aus.

Wiener Opernball: Demonstrationen seit 1987

Beim Wiener Opernball gab es bereits Zeiten, wo zwei Welten aufeinander prallten. Diese mussten von einem Polizei-Großaufgebot auseinandergehalten werden. 1989 beispielsweise eskalierte der Konflikt. Demonstranten warfen mit Flaschen , Stöcken und Knallkörpern und Farbbeutel nach den Polizisten.Bei den Demonstrationen war stets auch zu unterscheiden, welche Demonstranten Gebrauch ihres demokratischen Rechtes machen wollten, und wer lediglich Interesse an einer Straßenschlacht hatte.

1987 gab es die erste Demonstration gegen den Wiener Opernball. Grund dafür war der Opernballgast Franz Josef Strauß und dessen Atompolitik. 1988, bei der zweiten Demonstration, kam es dann bereits zu größeren Zwischenfällen. Eine Demonstrantin geriet damals unter ein Polizeiauto und erlitt einen Beckenbruch. Mit dem Folgejahr begann die Polizei sich speziell auf die Demonstrationen vorzubereiten. Trotzdem schaut es in den Jahren danach nach “Mann gegen Mann” aus. Ein Polizist legt schließlich die Waffen nieder und kümmert sich um die Verletzten.

2019: Keine Demonstration angemeldet

Mit den 1990er Jahren ging die Protestbereitschaft zurück, 2000 flammt sie mit der Schwarz-Blauen Regierung wieder auf. 2002 sollen sogar zwischen 14.000 und 16.000 Demonstranten unterwegs gewesen sein. Die Gründe waren seit jeher unterschiedlich. 2010 gab es gar keine Demonstration, auch heuer ist keine angemeldet.

(Red)

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