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Wiener ÖVP fordert mehr Maskenkontrollen in Öffis

Wiener ÖVP: "Akut-Maßnahmenpaket" soll Virus "im Zaum halten".
Wiener ÖVP: "Akut-Maßnahmenpaket" soll Virus "im Zaum halten". ©APA/HANS PUNZ
Angesichts der zuletzt stark gestiegenen Corona-Infektionszahlen sieht die Wiener ÖVP Handlungsbedarf in der Bundeshauptstadt. Mit einem "Akut-Maßnahmenpaket" soll mehr Bewusstsein bei der Bevölkerung geschaffen und das Virus "in Zaum gehalten" werden.

Der nicht amtsführende Stadtrat Markus Wölbitsch forderte u.a. verstärkte Kontrollen der Maskenpflicht in den Wiener Öffis.

Wiener ÖVP kritisiert Bürgermeister

"Die Lage in Wien ist nicht so dramatisch wie in Oberösterreich", räumte Wölbtisch in einer Pressekonferenz ein. Aber auch hier würden die Zahlen steigen. Habe es Anfang Juli noch rund 250 "aktive" Fälle gegeben, liege man inzwischen wieder bei rund 350. "Die nächsten Tage und Wochen werden entscheidend sein für den weiteren Verlauf", warnte Wölbitsch.

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) verhalte sich aber eher passiv, monierten die Rathaus-Türkisen. "Wir wollen aber nicht warten, bis die Lage eskaliert und es eventuell zu einem regionalen Shutdown kommt", erklärte Wölbitsch.

Maßnahmenpaket wegen steigender Corona-Zahlen in Wien

Gemeinsam mit Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec stellte er deshalb ein neun Punkte umfassendes Paket vor. Teil davon ist die Forderung, die geltenden Maskenpflicht in den Wiener öffentlichen Verkehrsmitteln flächendeckend zu kontrollieren und Verstöße entsprechend zu ahnden. "Das muss sofort abgestraft werden", so Korosec.

Zurückhaltend ist die Wiener ÖVP indes in der Frage einer erneuten Ausweitung der generellen Maskenpflicht wie in Oberösterreich und nun auch in Tourismusorten in Kärnten. Man setze auf Freiwilligkeit und Eigenverantwortung, sagte Wölbitsch auf Nachfrage. Wobei man die Entwicklung der Zahlen freilich immer im Blick haben müsse.

Mehr Maskenkontrollen in Wiener Öffis gefordert

Was die Öffis anbelangt, wünscht sich Korosec neben mehr Maskenkontrollen auch Desinfektionsmittelspender bei allen Ein- und Ausgängen von U-Bahn-Stationen sowie bei Bus- und Straßenbahnhaltestellen: "Was jedes Geschäft schafft, sollten auch die Wiener Linien hinbekommen." Und das automatische Öffnen der Wagentüren solle wieder eingeführt werden.

Die ÖVP will zudem die Möglichkeit von Gratis-Virustests für alle Stadt-Mitarbeiter, die intensiven Kundenverkehr haben - also etwa in Spitälern, bei den Wiener Linien oder im Magistrat. Grundsätzlich pocht man auf schnellere Testergebnisse. Diese müssten verlässlich innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Eine Veröffentlichung der bezirksweisen Infektionszahlen auf der Stadt Wien App, mehr Kooperation mit der Polizei beim Contact-Tracing und die regelmäßige Desinfektion von Spielplätzen stehen ebenfalls im Forderungskatalog der Stadt-ÖVP.

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(APA/Red)

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