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Wiener Lorenz-Böhler-Spital wird Ambulanzzentrum

Das Wiener Lorenz Böhler-Spital soll zum Ambulanzzentrum entwickelt werden.
Das Wiener Lorenz Böhler-Spital soll zum Ambulanzzentrum entwickelt werden. ©APA (Symbolbild)
Zur gegenseitigen Ressourcennutzung haben die Stadt Wien und die AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) Pläne für eine Zusammenarbeit der städtischen Spitäler und der beiden AUVA-Anstalten dargelegt. Vorgesehen ist unter anderem, das Lorenz-Böhler-Spital zum Zentrum für ambulante Erstversorgung zu machen.

Laut einer Aussendung sollen zwei große "Gesundheitsbrücken" zwischen AUVA und Krankenanstaltenverbund in Wien geschaffen werden. Im Süden der Stadt sind das Unfallkrankenhaus in Meidling und das Kaiser Franz Josef-Spital in Favoriten Kooperationspartner. Auf der anderen Seite werden "der neue künftige Ambulanz-Standort", also das Lorenz-Böhler-Spital in der Brigittenau, und das städtische Donauspital näher zusammengeführt.

Lorenz Böhler Spital soll zu Wiens größter Ambulanz ausgebaut werden

Das Lorenz Böhler soll zu Wiens größer Ambulanz entwickelt werden, wie es hieß. Der Schwerpunkt liege dabei auf der Behandlung von Unfallopfern, "kann aber auch um andere medizinische Notfälle ausgeweitet werden". Darüber hinaus soll es dort voraussichtlich Beobachtungs-, Pflege- und Remobilisationsbetten geben. Der restliche Spitalsbetrieb, also die klassische unfallchirurgische Versorgung, würde ins Donauspital wandern, das laut dem Memorandum ausgebaut werden könnte.

Wiener Standorten Meidling und Favoriten sollen künftig zumindest verstärkt Leistungen ausgetauscht werden, hieß es. Auch Kooperationen unter anderem beim Blutmanagement, der Anstaltsapotheke sowie in der Ausbildung werden angestrebt. Eine bestehende Zusammenarbeit zwischen den AUVA-Häusern und dem Allgemeinen Krankenhaus soll zudem fortgeführt werden.

Die Strategievereinbarung wurde von Bürgermeister Michael Ludwig und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (beide SPÖ) sowie Wirtschaftskammer Präsident Walter Ruck und AUVA-Obmann Mario Watz unterzeichnet. In den kommenden Monaten werden die Kooperationspartner im Rahmen eine Arbeitsgruppe die praktischen und operativen Details erarbeiten, wurde betont.

(APA/Red)

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