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Wiener Linien: WC-Anlagen in U-Bahnstationen werden teilweise geschlossen

Mehrere WC-Anlagen in U-Bahnstationen werden von den Wiener Linien geschlossen.
Mehrere WC-Anlagen in U-Bahnstationen werden von den Wiener Linien geschlossen. ©APA (Sujet)
Die Wiener Linien planen einige öffentliche WC-Anlagen in den U-Bahnstationen zu schließen. Statt bislang 54 sollen künftig nur mehr 31 Toiletten der Bevölkerung gegen Entgelt zur Verfügung stehen. Wir haben uns bei Pressesprecher Daniel Amann genauer über das neue WC-Konzept informiert.
Öffi-Toiletten werden kostenpflichtig

Bei den Wiener Linien plant man schon seit längerer Zeit ein neues Konzept zur Nutzung der öffentlichen Toiletten in U-Bahnstationen. Vandalismus und missbräuchliche Verwendung machten in letzter Zeit aufwendige Renovierungen und auch temporäre Schließungen der Anlagen nötig.

Deswegen will das Unternehmen in puncto WC künftig auf Qualität statt Quantität setzen – und so werden im Zuge der Neuerungen auch einige “Stille Örtchen” demnächst geschlossen. Diese Maßnahme wurde im Vorfeld mit allen Bezirken abgestimmt. Weniger WC-Anlagen im öffentlichen Netz seien einerseits überschaubarer, andererseits können die Anlagen so auch besser instandgehalten werden.

Wiener Linien mit neuem WC-Konzept: Diese öffentliche Toiletten bleiben

VIENNA.at hat bei den Wiener Linien nachgefragt. Die Instandhaltung der Toiletten soll künftig von externen Firmen übernommen werden. Pressesprecher Daniel Amann hat uns das neue WC-Konzept erklärt und mitunter verraten, auf welche WC-Anlagen Fahrgäste auch in Zukunft nicht verzichten müssen.

VIENNA.at: Aus welchem Grund werden die öffentlichen Toiletten geschlossen?

Wiener Linien-Pressesprecher Daniel Amann: Die derzeitige WC-Situation in den U-Bahnstationen ist sowohl für die Fahrgäste als auch für die Wiener Linien nicht zufriedenstellend. Anlagen sind oft und lange gesperrt, da Vandalismus und missbräuchliche Verwendung überhandgenommen haben. Wir setzen nun auf Qualität statt Quantität– die WCs die es geben wird, sollen auch gerne benutzt werden. Die Wiener Linien möchten ihren Fahrgästen das Stille Örtchen als Zusatzservice aber weiterhin anbieten, deshalb werden Betreiber für die 31 Anlagen gesucht. Das Hauptaugenmerk der Wiener Linien liegt auf der sicheren, schnellen und effizienten Beförderung von Fahrgästen – im WC-Bereich gibt es andere Experten.

Welche U-Bahnstationen werden von den WC-Schließungen konkret betroffen sein?

Nach erfolgreichem Abschluss des WC-Konzeptes bleiben folgende Stationen WC-Anlagen geöffnet: Westbahnhof, Karlsplatz, Volkstheater, Schwedenplatz, Stephansplatz und Praterstern (betreut), außerdem gibt es modulare WC-Anlagen in Leopoldau, Kagraner Platz, Kaisermühlen, Seestadt, Donauspital, Stadlau, Stadion, Schottenring, Simmering, Erdberg, Herrengasse, Neubaugasse, Hütteldorfer Straße, Hütteldorf, Hietzing, Meidling Hauptstraße oder Längenfeldgasse, Spittelau, Handelskai, Alserstraße, Alterlaa, Siebenhirten, Hauptbahnhof, Ottakring, Pilgramgasse und Reumannplatz.

In welchem Zeitraum werden die Schließungen stattfinden?

Ab Herbst 2018 soll das neue Konzept auch baulich umgesetzt werden. Die Aus- und Umbauarbeiten dauern voraussichtlich zwei Jahre. Überall dort, wo eine neue WC-Anlage eröffnet wird, werden die Anlagen in benachbarten Stationen geschlossen. Die Reihenfolge der Umbauarbeiten richtet sich unter anderem nach Alter und Auslastung der Anlagen. Das Konzept sieht grundsätzlich vor, dass zwischen zwei WC-Anlagen nicht mehr als drei Stationen liegen. Denn neben Wiener-Linien-WCs stehen den Fahrgästen auch Anlagen von externen Anbietern öffentlicher WC-Anlagen zur Verfügung.

Werden künftig alle der bleibenden WC-Anlagen in U-Bahnstationen kostenpflichtig sein?

Aus Erfahrung wissen die Wiener Linien, dass eine monetäre Sperre bei WC-Anlagen Missbrauch und Vandalismus massiv einschränkt. Weiters stellen die Wiener Linien Qualität vor Quantität. Es wird zwar weniger WC-Anlagen geben als bisher, aber diese werden sauber, sicher und somit nutzbar sein. In Zukunft werden alle WC-Anlagen der Wiener Linien mit 50 Cent-Sperren ausgestattet sein, allerdings wird es ein barrierefreies WC geben, das mittels euro-key kostenlos genutzt werden kann.

Gibt es in den neuen U-Bahnstationen der U1 tatsächlich kein WC und wenn ja, warum?

In der Station Altes Landgut sind alle Vorarbeiten für eine WC-Anlage von den Wiener Linien bereits fertiggestellt, allerdings gibt es dafür auch noch keinen Betreiber. Die Wiener Linien sind dem Steuerzahler verpflichtet, deshalb haben sich die Wiener Linien entschlossen, kein Geld für eine teure und ineffiziente Zwischenlösung aufzubringen, sondern ebenfalls dem Betreiber diese Anlage zu überlassen.

(Red/VKP)

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