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Wiener Krankenschwester erschossen: Prozess wird wiederholt

Im November 2009 wurde eine Krankenschwester in der Garage des Hanusch-Krankenhauses erschossen.
Im November 2009 wurde eine Krankenschwester in der Garage des Hanusch-Krankenhauses erschossen. ©APA
Im Wiener Straflandesgericht wird dienstags der Prozess gegen jenen 51-Jährigen wiederholt, der am 14. November 2009 in der Tiefgarage des Hanusch-Spitals eine Krankenschwester erschossen hatte, um ihr Auto zu stehlen. 
Lebenslange Haftstrafe verhängt
Rückblick: Prozessbeginn
Opfer zur falschen Zeit am falschen Ort

Der Mann war dafür im November 2011 wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen worden.

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hob jedoch den Schuldspruch aus formalen Gründen teilweise auf, so dass nun neuerlich verhandelt und eine neue Strafe festgesetzt werden muss.

Krankenschwester erschossen: Prozess-Wiederholung

Konkret bemängelte der OGH den Fragenkatalog, der im ersten Rechtsgang den Geschworenen vorgelegt worden war.

Im Zusammenhang mit zwei von der Anklage mitumfassten Brandstiftungen – der Mann hatte vor der Schussabgabe die Wohnung seines Sohnes angezündet und nachher in der Steiermark das Haus seiner Ex-Frau abgefackelt – erschien dem Höchstgericht die Rechtsbelehrung nicht konkret genug.

(APA)

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