Wiener Hunde haben warme Pfoten

Nicht nur die kalten Temperaturen, sondern auch das Streusalz bewegen heuer immer mehr Herrchen dazu, ihrem Liebling Schuhe und Co. anzuziehen. Zu Recht: Das aggressive Salz kann die Haut an den Pfoten wegätzen.
Das ungemütliche Winterwetter setzt auch Vierbeinern massiv zu. Frauchen und Herrchen greifen heuer viel öfter zu Mäntelchen, Pullis und Stiefelchen für ihren geliebten Hund. “Bekleidung wird viel, viel mehr gekauft – vor allem Schuhe”, betonte Ariella Sarkany, Inhaberin der Hundeboutique “Tierträume” in Wien-Landstraße. “Heuer wird extrem viel Salz gestreut.” Verkaufshit schlechthin sei daher ein spezieller Fußbalsam, der die Hundepfoten vor Verätzungen und Verletzungen durch Eis und Schnee schütze.

Vor allem Besitzer größerer Tiere versorgen ihre Lieblinge laut Sarkany lieber mit Creme als mit Schuhen. “Aber Bekleidung wird nun auch für sehr, sehr große Hunde gekauft – für deutsche Doggen zum Beispiel”, erklärte die Unternehmerin. “Früher haben wir Anziehsachen nur bis Mops-Größe geführt.” Über einen extremen Anstieg im Schuh-Segment berichtete auch Peter Schneider vom Hundesalons Jean Peau in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus. Da das Salzstreuverbot in Wien 2010 weggefallen sei, verzeichne man sogar rund 400 Prozent mehr Nachfrage. “Die Hunde gehen ja teilweise auf dem Fleisch, weil es ihnen die Haut weg frisst”, so der Geschäftsführer. Punkto Kleidung seien gefütterte Design-Anoraks in diesem Winter der Renner in seinem Shop.

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