Wiener Forschungsfest 2013 am Naschmarkt widmet sich der "Smart City"

Geforscht wird sonst ja eher im Labor - beim forschungsfest jedoch am Naschmarkt
Geforscht wird sonst ja eher im Labor - beim forschungsfest jedoch am Naschmarkt ©Bilderbox (Sujet)
Forschungs-Event am Naschmarkt statt im Labor: In Wien findet am 14. und 15. September das Forschungsfest 2013 statt, das bei freiem Eintritt Besuchern wieder die Welt der Wissenschaft näher bringt. Es findet heuer am großen Parkplatz beim Naschmarkt statt.
Wien ist "Smart City"

Das Thema lautet “Smart City”, wie Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner (SPÖ) und der Geschäftsführer des Austrian Instituts of Technology (AIT), Wolfgang Knoll, am Dienstag bei der Bürgermeister-Pressekonferenz verkündeten. Zielgruppe sind nicht zuletzt die jüngeren Wiener, wie sie betonten.

Themen beim Wiener Forschungsfest

Diesen soll laut Brauner vor Augen geführt werden, dass Forschung interessant und spannend ist. Und sie ist auch wichtig für den Standort Wien, wie sie hinzufügte. Insgesamt arbeiten rund 38.000 Wissenschafter in der Bundeshauptstadt, also entweder in Universitäten oder in selbstständigen Forschungsinstituten.

Beim kommenden Fest werden 40 Unis, Unternehmen und andere Forschungsstätten in einem großen Zelt ihre Innovationen präsentieren. Gemäß dem heurigen Motto wird es vor allem um Lösungen für wachsende Städte gehen, also etwa um die Bereiche Stadtentwicklung oder Gebäudetechnologie. Gezeigt wird auch, wie Strom aus Abwasser erzeugt werden kann bzw. was bewachsene Bus-Haltestellen und Hausfassaden bringen können.

Im Forschungszelt am Naschmarkt

Das AIT präsentiert unter anderem den Forschungsschwerpunkt “Smart Grids” – gewidmet den “intelligenten Netzen” im Bereich Energie. Sie können etwa im Haushalt zum Einsatz kommen und zum Beispiel überschüssigen Windstrom während der Nachtstunden in den Batterien von Elektroautos speichern.

In und um das Forschungszelt stehen weiters Experimentier-Shows auf dem Programm und ein benachbartes Lokal wird zum “Forschungscafe” umfunktioniert. Besucher dürfen jedoch auch selbst testen, etwa die neueste Generation von 3D-Druckern.

Das Wiener Forschungsfest fand bereits 2008 und 2010 statt. Die Mitmach-Ausstellung wurde dabei jeweils von rund 20.000 Menschen besucht.

(apa/red)

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