Wiener Finanzämter werden in Wien-Mitte zusammengelegt

Die Reform der Wiener Finanzämter geht weiter als bisher angekündigt. Wie die Tageszeitungen "Kurier" und "Österreich" am Donnerstag berichteten, sollen elf Finanzämter in Wien geschlossen werden und 2011 in das neue Büroprojekt in der Bahnhofsüberbauung Wien-Mitte übersiedeln.

Ursprünglich war nur von einer Zentralisierung der Verwaltung an diesem Standort die Rede gewesen.

“Die Anlaufstellen für die Steuerzahler werden zusammengezogen. Das neue und dann einzige Finanzamt wird sich in Wien-Mitte einmieten”, sagte Ernst Eichinger von der Bundesimmobiliengesellschaft BIG in “Österreich”. Dort müssen dann alle Wiener hin, die ihre Steuererklärung nicht elektronisch abwickeln können oder wollen.

Im “Kurier” ist von einem drohenden Finanzdebakel für BIG und die Finanz die Rede. Dass für die rund 90.000 Quadratmeter Büroflächen rasch neue Mieter gefunden werden können, gelte als unwahrscheinlich. Auch der Standortwechsel soll teuer kommen. Der Bauträger BAI will den Angaben zufolge rund 600.000 Euro an monatlicher Miete. Das sei mehr, als die Finanz derzeit an die BIG für die etwa dreifache Fläche bezahle.

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