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Wiener Ferienmesse bis 14.Jänner

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Ob klassischer Familienpauschalurlaub am Mittelmeer oder Hausboottour in Frankreich: Die Wiener Ferienmesse, die noch bis 14. Jänner im Messezentrum stattfindet, bietet für alle etwas.

Reise pur auf Vienna Online!

„Wir gehen in ein tolles Jahr“, formuliert Dieter Toth, Chef der Verkehrsbüro Group, den Optimismus der heimischen Reiseindustrie für das touristische Jahr 2007.

Trend-Destination Asien

Asien liegt im Trend. Der anhaltende Fernreiseboom bescherte dem österreichischen Asienreiseveranstalter Jumbo Touristik ein sattes Plus zwischen 18 und 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zwar zeige Thailand sich immer noch als die am stärksten nachgefragte Destination, sagte Geschäftsführer Richard Senft im Gespräch mit der APA, aber auch Vietnam und Kambodscha würden immer besser gebucht. Selbst Bali sei nach den verheerenden Bombenanschlägen wieder ins touristische Bewusstsein gerückt. Als Fernostdestination führe China mit Zuwächsen bis zu 35 Prozent. Jenseits des Atlantik habe Brasilien sich mittlerweile zum boomenden Reiseziel für heimische Touristen entwickelt, so Michael Hirschinger von Jumbo Touristik. Dazu erfreuten sich auch Spezialreisen wie Antarktis-Kreuzfahrten zunehmender Beliebtheit.

Spezialreiseveranstalter mit ausgefeilten Nischenangeboten für Individualtouristen und Gruppen haben sich auf der heurigen Ferienmesse deutlich ins Rampenlicht gerückt. So etwa Botswana, ein Land, das zu mehr als einem Viertel aus Naturparks besteht. Die ehemalige britische Kolonie setzt auf hochwertigen Tourismus und reglementiert streng seine Bettenanzahl in den Lodges, um eine schonende Tourismusentwicklung vorzunehmen. Die Zeit der exklusiven Jagdsafaris sei zugunsten der Naturbeobachtung fast verschwunden, erklärte Frank Hoffmann vom Botswana Tourism Board auf APA-Anfrage. Jährlich würden insgesamt von allen Tierarten nur mehr hundert Abschüsse genehmigt.

Über den Alternativ-Reiseveranstalter „Weltweitwandern“ wird der Mythos Kilimandscharo als „klassische“ Wanderdestination im Programm angeboten. Stark nachgefragt sei auch Marokko, wo die „Faszination Wüste„den Trend zu orientalischen Reisezielen verstärke, so Andreas Aigner von „Weltweitwandern“. Aber selbst bei Individual- bzw. Gruppenreisen in Länder, die abseits touristischer Trampelpfade liegen, macht sich der Hang zum späten Buchen bemerkbar – eine organisatorische Herausforderung für die Reiseveranstalter.

Der Orient ist auf der Ferienmesse mit allein sieben Ausstellern aus Dubai vertreten. Exotischere Ziele wie Oman, der Jemen, Syrien, Jordanien oder auch der Iran ziehen zwar das Interesse der Besucher auf sich, bei Anfragen würden aber Sicherheitsbedenken eine gewichtige Rolle spielen, lautet der Tenor der Aussteller.

Als ein Gewinner des diesjährigen Tourismusjahres kristallisiert sich das traditionelle „all inclusive“-Reiseland Türkei heraus. Die Vogelgrippe scheint aus dem Gedächtnis der Urlauber geschwunden zu sein. Der Türkeispezialist Bentour spricht wieder von einem zweistelligem Buchungsplus. Auch beim Verkehrsbüro wittert man für 2007 „Erholung“.

US-Einreiseverschärfung rächt sich

Als der große Verlierer unter den Reisezielen kristallisiert sich die USA heraus. Zwar sprechen aktuelle US-Statistiken von Zuwächsen, diese sind aber großteils auf den boomenden Inlandstourismus und den reduzierten Auslandsreiseanteil zurückzuführen. „Nordamerika ist tot im Moment, heißt es von Seiten des Veranstalters Raiffeisen Reisen im Gespräch mit der APA. Seit den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 seien die Gruppenreisen fast auf Null zurückgegangen. Demgegenüber herrsche ein reges Interesse für Lateinamerika. Ähnliches berichtet Lissethe Grana Lee vom österreichischen Reiseveranstalter „Business & Ethnic Travel Center“. Während Kuba derzeit am stärksten nachgefragt werde, neben Brasilien, habe das Interesse an US-Reisen stark nachgelassen und gehe mittlerweile gegen Null. Kubas besonderes Flair würden hingegen noch viele zu Lebzeiten Fidel Castros erleben wollen. Denn danach, wenn sich das politische Klima zwischen der USA und Kuba verbessere, müsse man mit einem vermehrten Aufkommen von amerikanischen Touristen auf der Insel rechnen.

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