Wiener Fanzone - 86 Gastro-Stationen bieten Verpflegung

Auch das kulinarische Vergnügen wird in der Wiener Fanzone nicht zu kurz kommen: 86 Gastro-Stationen, großteils in den Händen von Einzelbetrieben, wird es im Areal neben den LED-Wänden geben.

53 davon verkaufen Getränke, 33 Speisen. Alkohol ist mit der Ausnahme von Bier, Wein und Sekt tabu. Die Preise für alkoholfreie Getränke liegen pro 0,5-Becher bei 3,50 Euro. Ein halber Liter Bier kostet einen Euro mehr.

Die Preise seien im Vergleich zu anderen Veranstaltungen in Ordnung, urteilte Laska. “Also ich finde es nicht extrem teuer.” Verkauft wird grundsätzlich nur in 0,5-Liter-Bechern, nur tagsüber vor den Spielen gibt es auch kleinere Größen. Zusätzlich zu den Getränke-Ständen wird Wasser in öffentlichen Brunnen zur Verfügung stehen. Vier solche Einrichtungen werden für die EURO zusätzlich geschaffen. Gesorgt wird auch für eine ausreichende Zahl an WC-Anlagen: Geplant sind 1.200 Stück, die auf dem gesamten Areal verteilt werden.

Wer die Gastro-Stände betreiben wird, steht noch nicht fest. Fix ist allerdings ,dass die Miete für einen Standplatz je nach Größe, Location und Infrastruktur zwischen 10.000 und 40.000 Euro kosten wird. Auch der private Security-Dienst, der die Fanmeile mit 300 Mann absichern soll, muss noch ausgewählt werden. Bis Anfang Februar soll die Entscheidung fallen. Die Zahl der Eingänge – fünf Stück mit je 30 Sicherheit-Schleusen – sowie die Fluchttore sind bereits fertig geplant.

Punkt Mitternacht werden die Leinwände in der Fanzone ausgeschaltet und die Gastro-Stände schließen ihre Pforten, schilderte Michael Draxler vom Veranstalter “Stadt Wien Marketing” die Pläne. Die Fanzone sollte sich dann bis 1.00 Uhr bzw. 1.30 Uhr leeren. Außerhalb der Spielzeiten stehen am Vormittag Mitmach-Veranstaltungen, die vor allem Kinder und Schüler zu Sport und Bewegung animieren sollen, am Programm.

Die Zeit bis zu den Matches wird ab 13.00 bzw 14.00 Uhr mit Übertragungen von Spiel-Aufzeichnungen, Interviews, Live-Musik und Autogrammstunden überbrückt. “Ab 16.00 bzw. 17.00 Uhr regiert König Fußball”, so Draxler. Auch an spielfreien Tagen sei die Fanzone geöffnet und biete ein Unterhaltungsprogramm.

Das gesamte Areal ist behindertengerecht, direkt neben dem Rathaus gibt es einen Eingang, der speziell für Rollstuhlfahrer geeignet ist, so Laska. Rücksicht genommen wird auch auf das Thema Umwelt. Neben einem Pfand-System für Becher wird auch die Verteilung von Flyern und Materialien eingeschränkt. Acht Millionen Euro ist das Gesamtbudget für die Errichtung der Fanzone, drei Millionen davon wurden von der Stadt Wien finanziert, der Rest kommt von Sponsoren, den Gastronomieeinnahmen und der UEFA.

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