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Wiener Equal Pay Day am 9. November

Wiens Politikerinnen machen sich für die Schließung der Lohnschere stark.
Wiens Politikerinnen machen sich für die Schließung der Lohnschere stark. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Ab dem 9. November arbeiten Frauen in Wien statistisch gesehen gratis.
Equal Pay Day in Österreich

Frauen verdienen in Wien im Durchschnitt pro Jahr 7.917 Euro weniger als ihre männliche Kollegen. Der Equal Pay Day fällt heuer somit auf den 9. November - ab dann arbeiten Frauen bis zum Jahresende gratis.

Gehaltsunterschied in Wien am geringsten

Obwohl die Lohnschere in Wien im österreichweiten Vergleich am geringsten ist, machen die SPÖ Wien Frauen in einer Aussendung auf die Notwendigkeit der Schließung dieser aufmerksam.

"Alle Betriebe müssen per Gesetz und durch Strafzahlungen dazu verpflichtet werden, die Einkommen ihrer MitarbeiterInnen offenzulegen. Darin soll in Zukunft auch der Gender-Pay-Gap ausgewiesen werden und ein konkreter Maßnahmenplan, wie und bis wann Unterschiede ausgeglichen werden, verpflichtend sein. Bei nachgewiesener Unterentlohnung von Frauen müssen Unternehmen aktiv in die Pflicht genommen und auch Strafen verhängt werden", so Marina Hanke, Vorsitzende der SPÖ Wien Frauen.

Unbezahlte Arbeit soll zudem gerecht zwischen Frauen und Männern aufgeteilt, Beruf und Familie durch mehr ganztägige Kinderbetreuungsangebote besser vereinbar werden sowie die Chance für Frauen auf Führungspositionen erhöht werden.

Schließung der Lohnschere gefordert

"Frauen leisten nach wie vor einen Großteil der unbezahlten Arbeit und kümmern sich um Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege von Angehörigen. Das wirkt sich auf das Einkommen und die Pension aus. Altersarmut betrifft noch immer vor allem Frauen. Das ist alarmierend", ergänzte Wiens Frauenstadträtin Kathrin Gaál.

Die Wiener SPÖ-Frauensekretärin Nicole Berger-Krotsch prognostizierte eine Schließung der Lohnschere in Österreich erst bis zum Jahr 2050. "Das ist aus unserer Sicht zu langsam. Daher braucht es weitere und mutigere Maßnahmen, um diese Entwicklung zu beschleunigen. Vorbild dafür ist für uns Island, das seit 2009 den jährlichen 'Global Gender Gap Index' anführt", so Berger-Krotsch.

(Red)

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