Wiener Baggerpark für Kinder

&copy APA/Kids on Stage/Jarolim
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Ein Traum vieler Kinder wird wahr: Statt mit Plastikautos in der Sandkiste können sie im Wiener „Baggerpark“ mit echten Baufahrzeugen üben. Sie dürfen Gruben ausheben, Mulden befüllen, Steine zerkleinern oder Mauern abtragen.

Der ungewöhnliche Spielplatz wird am kommenden Samstag eröffnet. Betreiber ist der Verein „Kids on Stage“ – der den Gewinn caritativen Zwecken spendet.

Bereits Kinder ab sechs Jahren dürfen auf dem Gelände in Wien-Simmering ein Bagger-Cockpit erklettern, berichtete der Sprecher des Vereins, Walter Jarolim, im Gespräch mit der APA. Betreut werden sie dabei von fachkundigen Maschinisten. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es sogar Kindern unter sechs Jahren erlaubt, einen Bagger zu bedienen. Sie müssen dazu jedoch auf dem Schoß einer erwachsenen Person sitzen.

Insgesamt stehen vorerst fünf Geräte zur Verfügung, auch ein „ganz großer“, wie Jarolim betonte. Der kleinste Bagger wiegt 1,5 Tonnen, das schwerste Gefährt bringt 25 Tonnen auf die Waage. Fast alle Fahrzeuge kommen vom Gründer des Vereins, einem Wiener Bau- und Abbruchunternehmer. Weitere Bagger sollen folgen. Auch die Bereitstellung von Lastwägen bzw. Kippern wird überlegt.

Ab dem kommenden Wochenende soll im Baggerpark täglich „gearbeitet“ werden. Wobei nicht nur Kinder den Parcours absolvieren dürfen: Das Angebot ist laut Jarolim auch für „junggebliebene Erwachsene“ gedacht. Eine Viertelstunde Baggerfahren kostet 10 Euro, 30 Minuten kommen auf 19 Euro. Der Tarif für eine ganze Stunde beträgt 35 Euro.

Das 10.000 Quadratmeter große Areal wurde von der Stadt Wien gemietet. Ursprünglich hätte auf dem Grundstück ein Hotel entstehen sollen, das es jedoch nur bis zum Rohbau schaffte. Angenehmer Nebeneffekt des gescheiterten Projekts: Die noch vorhandenen Mauern des Rohbaus können nun von den Nachwuchs-Baggerführern zerstört werden.

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