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Wien will das Hanusch-Krankenhaus nicht

In der Wiener Stadtregierung will man weiterhin nichts davon wissen, das Hanusch-Krankenhaus von der defizitären Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) zu übernehmen.

Schon jetzt zahle die Stadt jährlich 26 Mio. Euro für das Spital, so Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely (S) am Donnerstag in einer Aussendung. Im Falle der von der ÖVP geforderten Übernahme würden sich die Kosten vervielfachen.

Johannes Hahn, Wiener ÖVP-Obmann und Wissenschaftsminister, hatte am Mittwoch in der ORF-Sendung „Wien heute“ gefordert, das Hanusch-Krankenhaus in das geplante städtische Krankenhaus Nord in Floridsdorf zu transferieren. Dies würde zu einer beträchtlichen Einsparung für die WGKK führen. Derzeit beschere das Krankenhaus der Kasse ein Defizit von 60 Mio. Euro pro Jahr.

Für Wehsely fällt Hahn damit den Wiener Steuerzahlern in den Rücken. Mit einer Übernahme des Spitals, das der WGKK gehöre und in die Kompetenz des Bundes falle, würden sich entgegen der Aussagen Hahns die Ausgaben der Stadt multiplizieren. Die Bundes-ÖVP versuche, sich auf Kosten der Wiener vor der Verantwortung von Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (V) und Finanzminister Wilhelm Molterer (V) zu drücken. „Der Wiener ÖVP-Obmann Hahn macht fröhlich mit“, so die Stadträtin.

Die WGKK betreibt als einzige Gebietskrankenkasse eine Krankenanstalt. Die jährlichen Betriebskosten des Hanusch-Krankenhauses betragen laut einem aktuellen Rechnungshof-Rohbericht rund 140 Mio. Euro. Dem standen eigene Erträge von 13,7 Mio. Euro, Zahlungen aus der Spitalsfinanzierung von 63,9 Mio. Euro und Zahlungen der Stadt Wien („Abgangsdeckung“) von 21,7 Mio. Euro gegenüber, heißt es darin. Weitere 30 Mio. Euro erhielt die WGKK vom Ausgleichsfonds der Gebietskrankenkassen. Insgesamt belastete das Krankenhaus damit das Ergebnis der WGKK mit rund elf Mio. Euro.

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