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Wien-Wahl: Strache wirbt mit Themen Sicherheit und Integration

Strache warb mit seinen Leibthemen Sicherheit und Integration.
Strache warb mit seinen Leibthemen Sicherheit und Integration. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Am Donnerstag hat Heinz Christian Strache mit den Themen Sicherheit und Integration für sein Team geworben. Laut ihm brauche es eine "dunkelrot gestellte Integrations-Ampel".

Heinz-Christian Strache hat am Donnerstag mit seinen Leibthemen Sicherheit und Integration für das Team HC bei der Wien-Wahl geworben. "Wir sind Garant dafür, die Fehlentwicklungen in Wien in den Griff zu bekommen", meinte der Ex-FPÖ-Chef. Darunter falle seiner Ansicht nach etwa der politisch motivierte "Bevölkerungsaustausch", den er auch bewusst weiter so nenne.

Laut Strache brauche es "dunkelrot gestellte Integrations-Ampel"

Derzeit seien bereits rund 50 Prozent der Wiener Menschen mit Migrationshintergrund. In der Bundeshauptstadt gebe es aber eine "unheilige Allianz" aus SPÖ, Grünen und auch NEOS, die diese "Multikulti-Politik" weiter vorantreiben wollen. Und die türkis-grüne Bundesregierung sei beim Thema Integration "orientierungslos". Statt einer Corona-Ampel brauche es eine auf "dunkelrot gestellte Integrations-Ampel". 100 Kinder aus einem Lager in Griechenland aufzunehmen bedeute, dass mit Nachzug der Eltern und Verwandten 1.000 neue Migranten aufgenommen werden müssten. Auch rechnet Strache mit einer weiteren Flüchtlingswelle.

Daneben beschäftige die Sicherheitssituation sehr viele in Wien. Daher sei die "jüngste Forderung der Grünen" nach Entwaffnung der Wiener Polizei "absurd". In diesem Zusammenhang führte Strache die Kriminalstatistik 2019 ins Treffen, die einen Anstieg der Gewaltkriminalität in Wien ausweise. Zu einem großen Teil sei dies auf das "Territorialverhalten von Gruppen mit Migrationshintergrund" zurückzuführen. Diese würden auf diversen Plätzen ihren illegalen Geschäften nachgehen. Auf der anderen Seite habe es im vergangenen Jahr über 1.000 Angriffe auf Polizisten gegeben. Daher sei die Forderung der Grünen ein "schlechter Witz".

Kovacevic: Den Grünen mangle es am "sprichwörtlichen Hausverstand"

Flankiert wurde Strache von Zoran Kovacevic, einem Ex-FPÖ-Gemeindepolitiker, der nun für das Team HC antritt. Vergangenes Jahr sei es in Wien zu 54 Schusswaffeneinsätzen gekommen ("Es vergeht quasi also keine Woche ohne Schießerei"). Und bei nahezu allen Einsätzen seien Streifenpolitzisten die Ersteintreffenden. Den Grünen mangle es offenbar am "sprichwörtlichen Hausverstand", so Kovacevic. "Unsere Polizei ist eine der am besten ausgebildeten." Die Schusswaffe würde erst im äußersten Notfall gebraucht. "Natürlich ist es aber notwendig, dass Polizisten adäquat ausgerüstet sind", argumentierte der Team HC-Kandidat. Das Team HC fordert daher unter anderem eine Aufnahmeoffensive für die Wiener Polizei. Zudem sollten alle Streifenwagen mit Taser ausgerüstet werden. Diese sollen aber nicht die Pistolen ersetzen. Und auch Streifenwägen sollten mit zumindest drei Beamten besetzt werden.

(APA/Red)

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