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Wien-Wahl: Fridays for Future mit drei zentralen Forderungen an künftige Stadtregierung

Fridays for Future fordert Wien als autofreie Stadt, mit der Ausnahme von Carsharing.
Fridays for Future fordert Wien als autofreie Stadt, mit der Ausnahme von Carsharing. ©APA (Sujet)
Fridays for Future hat sich im Vorfeld der Wien-Wahl am 11. Oktober mit drei zentralen Forderungen an die künftige Wiener Regierung gewandt: Gasheizungen sollen schnellstmöglich ausgetauscht und fossile Großprojekte wie der Bau des Lobautunnels gestoppt werden. Außerdem wird eine autofreie Stadt verlangt, bei der jedoch großflächig auf Carsharing zurückgegriffen werden kann.
Weltweiter Klima-Streik am Freitag

"Es ist nicht leicht, in einer Pandemie für eine klimagerechte Welt zu mobilisieren. Aber wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass die Politik die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zulässt", sagte Viviane Wörther, Aktivistin bei Fridays For Future Wien am Dienstag bei einer Pressekonferenz anlässlich des anstehenden Klimastreiks. Am Freitag möchte sie mit tausenden Menschen auf die Straße gehen und für eine klimafreundlichere Zukunft demonstrieren. Dabei steht auch die anstehende Wien-Wahl im Mittelpunkt. "Es ist uns wichtig, zu zeigen, dass die nächste Stadtregierung die letzte ist, die Wiens klimagerechten Beitrag zum Pariser Abkommen sichern kann", sagte sie.

Wien: Fridays for Future gegen "fossile Großprojekte", für "Raus aus Gas" und Carsharing

Die Forderung "Raus aus Gas" ist auch für Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von Global 2000, ein großes Anliegen. So sollen in Wien Heizungen, die mit Öl und Gas funktionieren, schnellstmöglich ausgetauscht und durch klimafreundliche Alternativen ersetzt werden. Denn: "Ein steigender Energieverbrauch frisst uns die Erfolge in anderen Bereichen auf", sagte er und betonte, dass der Ausbau erneuerbarer Energien und Einsparungen im Energieverbrauch nötig seien.

Zudem möchten Fridays for Future sogenannte "fossile Großprojekte" stoppen. Im Mittelpunkt dieser Forderung stehen der geplante Bau des Lobautunnels und die Stadtstraße Aspern. Im dritten Punkt möchte Fridays for Future die Stadt Wien großteils autofrei machen bzw. den Individualverkehr sehr stark reduzieren. Dabei soll jedoch keiner, der hin und wieder ein Fahrzeug braucht, auf dieses verzichten müssen. Vielmehr soll in diesem Fall auf Carsharing-Unternehmen zurückgegriffen werden, damit Autos nicht fast den ganzen Tag still stehen.

Beim am Freitag in Wien stattfindenden weltweiten Klimastreik demonstriert mit den Grünen auch eine aktuelle Wiener Regierungspartei mit. Das ist für die Initiatoren kein Problem. "Wir freuen uns natürlich, dass uns Parteien unterstützen, aber das reicht nicht aus. Unser ziel ist es, dass alle Parteien den Klimaschutz umsetzen", sagte Aktivistin Veronika Winter. "Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden auf strenge Corona-Maßnahmen achten, ganz nach dem Motto "Maske auf, Emissionen runter", fügte Viviane Wörther an.

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(APA/Red.)

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