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Wien-Mitte: Einigung mit Bauträger in Reichweite

Unmittelbar vor Ablauf eines von den ÖBB gesetzten Ultimatums dürfte in die Verhandlungen um die Überbauung des Bahnhofs Wien-Mitte nun doch Bewegung kommen.

„Eine Einigung scheint in Reichweite“, so Martin Huber, Vorstandssprecher der ÖBB-Holding AG, in einer schriftlichen Mitteilung an die APA. Huber hatte vom Bauträger B.A.I. bis 30. Juni eine Lösung verlangt und mit der Umsetzung eines eigenen Projekts gedroht.

Eigentlich soll an dem Bahnhof in Wien-Landstraße ein 70-Meter-Hochhaus errichtet werden, das von einer 35 Meter hohen Bebauung flankiert wird. Geplant ist die Neugestaltung des Bahnhofsareals und die Errichtung eins Einkaufszentrums. Bis zuletzt haben sich aber die ÖBB als Grundstückseigentümer und die B.A.I. (Bauträger Austria Immobilien) als Projektbetreiber nicht über den Grundstückspreis einigen können.

Nun scheint sich doch noch eine Lösung abzuzeichnen: „Unsere Gesprächspartner bekommen jetzt eine Nachfrist. Die jüngst eingetretene Flexibilität gibt Grund zur Hoffnung“, so Huber: „In den finanziellen Fragen sind wir sehr eng beieinander. Wo es noch Probleme gibt, sind konkrete Zusagen zu fixen Bauterminen. Der Baustart muss verbindlich vereinbart werden, das ist das Einzige, was unsere Kunden interessiert.“

Ihr eigenes Modernisierungsprojekt für den Bahnhof haben die ÖBB trotzdem noch nicht ad acta gelegt. „Wir haben aber jedenfalls auch alle Vorbereitungen getroffen, bei einem Scheitern der Gespräche umgehend mit der Sanierung des Bahnhofes beginnen zu können. Das Projekt ist bereits behördlich eingereicht, wir können jederzeit starten“, betonte der ÖBB-Chef.

Konkret gehe es um die Modernisierung der Kundenzonen, um rasche Qualitätsverbesserungen für die Reisenden erreichen zu können. „Das Projekt würde noch heuer abgeschlossen werden. Eine Überbauung wäre dann aber für lange Zeit vom Tisch“, so Huber.

Um den Neubau des Bahnhofs Wien-Mitte, von Bürgermeister Michael Häupl (S) einst als „Ratzenstadel“ bezeichnet, wird bereits seit vielen Jahren gestritten. Im Jahr 2003 war ein umstrittenes Hochhaus-Projekt nach einer heftigen Debatte um Denkmalschutz und das Weltkulturerbe-Prädikat für die Wiener Innenstadt gescheitert. Vorgesehen waren damals drei bis zu 97 Meter hohe Türme. Die aktuellen Pläne wurden in einem städtebaulichen Wettbewerb zum Sieger gekürt. Sie stammen vom Architektenduo Dieter Henke und Marta Schreieck.

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