Wien-Margareten: 24-Jähriger trat Wohnungstür ein und schlug Freundin

Polizei-Einsatz in Wien-Margareten.
Polizei-Einsatz in Wien-Margareten. ©APA (Sujet)
In der Nacht auf Samstag wurde die Polizei zu einer Wohnung in Wien-Margareten alarmiert. Ein 24-Jähriger schlug dort auf seine Freundin ein, nachdem er die Wohnungstür eingetreten hatte.

Ein 24-Jähriger soll in der Nacht auf den 25. Juni ein bestehendes Betretungs- und Annäherungsverbot ignoriert, in Wien-Margareten die Wohnungstür seiner 37-Jährigen Lebensgefährtin eingetreten und der schlafenden Frau mehrere Ohrfeigen verpasst haben.

24-Jähriger attackierte Freundin in Wien-Margareten

Nachbarn wurden durch Hilfeschreie der Frau aufmerksam und alarmierten gegen 4.50 Uhr die Polizei. Diese nahm den Mann vorläufig fest und brachte ihn in eine Justizanstalt. Bei ihm wurde ein Schlagring gefunden und sichergestellt.

Laut Aussendung der Polizei am Sonntag hat sich der Tatverdächtige in der Vernehmung geständig gezeigt. Die Konsequenz seiner nächtlichen Attacke auf die Frau: Anzeigen aufgrund der Missachtung des Betretungs- und Annäherungsverbotes, sowie aufgrund des Verdachts der Übertretung gegen das Waffengesetz, des Hausfriedensbruches, der Körperverletzung sowie der fortgesetzten Gewaltausübung.

Hilfestellen für Betroffene von Gewalt

Die Wiener Polizei nahm diesen aktuellen Vorfall zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass sie Ansprechpartner für jedes Opfer von Gewalt ist und keine Gewalt duldet - gleichgültig in welcher Form. Der Polizei-Notruf (133) ist jederzeit für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder von Gewalt betroffen sind, erreichbar. Auch der 24-Stunden Frauennotruf (01/71719) und der Frauenhaus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser (05 77 22) sind rund um die Uhr besetzt. Zusätzlich bietet das Landeskriminalamt Wien, Kriminalprävention, unter der Hotline 0800/216346 Beratungen an.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 5. Bezirk
  • Wien-Margareten: 24-Jähriger trat Wohnungstür ein und schlug Freundin
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen