Wien-Liesing: Polizei rettet Husky-Welpen vor betrunkenem Obdachlosen

Polizist Sandro K. kümmerte sich um den Vierbeiner.
Polizist Sandro K. kümmerte sich um den Vierbeiner. ©LPD Wien
Weil ein augenscheinlich betrunkener Obdachloser seinen Husky-Welpen misshandelte, musste die Polizei ihm das Tier abnehmen. Dabei behauptete der Mann, den Hund auf einer Raststation gefunden zu haben.

Bereits am letzten Mittwoch wurde die Streifenbesatzung “Wilhelm/4” (Polizeiinspektion Purkytgasse) zu einem Supermarkt in Wien-Liesing geschickt, weil dort laut Zeugenaussagen ein stark alkoholisierter Mann mit einem Husky-Welpen randalierte. Als der 43-jährige Slowake die Beamten erblickte, suchte er das Weite, wurde aber kurze Zeit später in der Gatterederstraße angehalten. Der Mann verfügt über keinen Wohnsitz in Österreich und konnte den Polizisten auch keine Angaben über seinen gewöhnlichen Schlafplatz machen.

Betrunkener stieg immer wieder auf Hundeschwanz

Während der Amtshandlung riss der Mann mehrmals unverhältnismäßig fest an der Leine, was dem Hund sichtlich unangenehm war. Der Mann stieg dem Tier auch mehrmals auf den Schwanz und die Pfoten, was er nicht einmal bemerkte. Schließlich gab der Hundehalter zu, den Husky zum Betteln zu verwenden. Er behauptete, ihn auf einer tschechischen Raststation gefunden zu haben. Aufgrund der Umstände wurde ihm das Jungtier nach den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes abgenommen und in ein Tierquartier gebracht. Inspektor Sandro K. kümmerte sich bis zur Übernahme um den Welpen.

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