Wien-Leopoldstadt: Messerangreifer wollte von Polizisten erschossen werden

Der junge Mann wurde mit Pfefferspray außer Gefecht gesetzt.
Der junge Mann wurde mit Pfefferspray außer Gefecht gesetzt. ©APA
Am Sonntag betrat ein 20-Jähriger eine Polizeiinspektion in Wien-Leopoldstadt mit einem Messer. Dabei hoffte er, von den Beamten erschossen zu werden.

Ein 20-jähriger Mann kam in die Polizeiinspektion Lassallestraße in Wien-Leopoldstadt um sich wegen einer vergangenen Amtshandlung zu beschweren. Der Mann wurde nach Beendigung der Amtshandlung aufgefordert die Polizeiinspektion zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er widerwillig nach, begann aber die Beamten wüst zu beschimpfen.

Mann zog ein Messer

Daraufhin zog der Tatverdächtige ein Messer aus seiner Pullovertasche und bedrohte die Beamten. Die Polizisten mussten daraufhin den Pfefferspray einsetzen. Der Tatverdächtige trat kurzzeitig die Flucht an, konnte aber nach wenigen Metern überwältigt und festgenommen werden.

Angreifer wollte erschossen werden

Laut seinen eigenen Angaben wollte der 20-Jährige die Polizeiinspektion mit einem Messer betreten und die Beamten damit bedrohen, um anschließend von einem Polizisten erschossen zu werden. Auf dem Mobiltelefon des Mannes habe sich auch ein Video befunden, in dem er sich selbst filmte und von einem entsprechenden Plan erzählte. Der Tatverdächtige, der sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde in eine psychiatrische Abteilung gebracht. Das Messer wurde sichergestellt.

(APA/red)

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