Wien hat Vorreiterrolle im Netzwerk der Gesunden Städte

Die Stadt Wien übernimmt Vorreiterrolle im Netzwerk der Gesunden Städte
Die Stadt Wien übernimmt Vorreiterrolle im Netzwerk der Gesunden Städte ©AP
Unter allen Mitgliedsstädten des Netzwerks der Gesunden Städte der Weltgesundheitsorganisation gilt die Stadt Wien als einer der Vorreiter in Sachen Gesunde Städte.

Die Vertreter der 72 Mitgliedsstädte des  Netzwerks der Gesunden Städte  der Weltgesundheitsorganisation aus 30 Ländern trafen sich vom 15. bis 18. Juni 2011 zur jährlichen Arbeits- und Fachkonferenz in der Stadt Liege in Belgien. Dabei diskutierten Experten, Politiker und Koordinator über die Führung des Gesundheitsbereiches auf lokaler Ebene. Für Wien nahmen die Dritte Landtagspräsidentin Marianne Klicka, Frauengesundheitsbeauftragte Prof.in Beate Wimmer-Puchinger und Koordinatorin Ursula Hübel teil.

Die Stadt Wien übernimmt Vorreiterrolle

Seit 1988 ist  Wien  Mitglied des Gesunde Städtenetzwerks und nimmt dort eine führende Rolle ein. Bei dem Treffen stellte Klicka den Wiener Aktionsplan zur Förderung von Bewegungs- und Sportaktivitäten älterer Menschen -  PASEO  vor. Dieses von der EU-geförderte Projekt verfolgt eine regionale Gesundheitsförderungsstrategie für den Raum Wien, mit intersektoralen Verknüpfungen zwischen Politik-, Verwaltungs-, Bildungs-, Sport- und Infrastrukturbereichen. Die Stadt Wien bieten viele Projekte an, um vor allem ältere Menschen zu mehr Bewegung zu animieren.

Wien wird Teil des Subnetzwerkes zum Thema “gesundheitliche Chancengleichheit”

In einem Workshop stellte Beate Wimmer-Puchinger das Projekt “Wohlfühlen im 15.” vor. Das Projekt startete im Jahr 2009 und fördert sowohl den subjektiven als auch den objektiven Gesundheitszustand der Wohnbevölkerung im  15. Wiener Gemeindebezirk  im Hinblick auf die verschiedensten Einflussfaktoren. Ein Großteil der BewohnerInnen sehen für sich im privaten, beruflichen und kulturellen Bereich schlechte Zukunftsperspektiven, weil sie sozial benachteiligt und schlecht integriert sind. Viele reagieren auf diese Situation mit körperlichen und psychischen Gesundheitsstörungen. Durch kommunale Gesundheitsförderung wie Bewegungsangeboten, Kochtreffs, Supermarktführungen und Vieles mehr wird Einfluss auf die Gestaltung der Lebenswelt und auf die Verhaltens- und Lebensweisen einzelner genommen.

Am Ende der Tagung wurde die Ursula Hübel, die Koordinatorin für das WHO-Netzwerk stellvertretend für die Stadt Wien für die nächsten drei Jahre in das siebköpfige “Beratende Komitee der WHO” gewählt.

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