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Wien-Floridsdorf: Streit zwischen Nachbarinnen eskalierte und landete vor Gericht

Ein Nachbarschaftsstreit landete vor dem Wiener Landesgericht.
Ein Nachbarschaftsstreit landete vor dem Wiener Landesgericht. ©APA
Am Donnerstag hatte Richter Andreas Hautz alle Hände voll zu tun, um die Gemüter dreier Frauen am Wiener Landesgericht zu beruhigen, die in einer Wohnhausanlange in Wien-Floridsdorf in einen Nachbarschaftsstreit verwickelt sind.

Nachdem es im vergangenen September zu Handgreiflichkeiten gekommen war, wurde der seit längerem schwelende Konflikt gerichtsanhängig.

Bei den Beteiligten handelte es sich um zwei 20-Jährige, die gemeinsam mit einem Pitbull-Terrier namens “Pablo” in der Anlage leben, und eine doppelt so alte Frau, die direkt unter den beiden wohnt. “Sie machen die Nacht zum Tag”, sprudelte es aus der 40-Jährigen hervor. Techno-Musik dröhne ständig durch die Wände, ihr kleines Kind finde keinen Schlaf mehr.

Nachbarschaftsstreit in Wien-Floridsdorf

Es gebe Probleme, “weil wir ein bisserl zu laut sind. Wir waren wach, wir hatten Schlafstörungen”, meinte dazu eine der zwei jungen Frauen. Sie räumte ein, nachts Musik aufgedreht zu haben, “aber Techno auf jeden Fall nicht”.

Auf der Anklagebank landeten die drei Frauen, nachdem eine zufällige Begegnung der Konfliktpartien eskaliert war. Die Jüngeren führten “Pablo” aus, die 40-Jährige war mit ihrem Mops “Macho” unterwegs. Auf der Hundewiese versuchte man sich noch aus dem Weg zu gehen, vor dem Haustor soll die 40-Jährige dann absichtlich gewartet und “gekeppelt” haben, als die Nachbarinnen sich näherten. Ein Wort gab das andere, schließlich soll die 40-Jährige eine brennende Zigarette am Dekollete einer Kontrahentin ausgedämpft und den Stummel der anderen ins Gesicht geworfen haben.

Frau wurde an den Haaren gezogen und gebissen

Daraufhin gingen die verfeindeten Frauen aufeinander los. Die 40-Jährige soll eine Gegnerin an den Haaren den Boden entlang gezogen und diese mehrfach gebissen haben, worauf die zweite 20-Jährige den angeleinten Pitbull losließ. Das Tier fügte der 40-Jährigen laut Anklage eine Bisswunde zu.

Der Richter entschloss sich, die Verhandlung auf unbestimmte Zeit zu vertagen. Angeblich hatten mehrere Hausbewohner die Tätlichkeiten mitbekommen. Diese sollen nun ausgeforscht und als unbeteiligte Zeugen vernommen werden.

(APA/Red)

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